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Japan will kontaminiertes Fukushima-Wasser ins Meer ablassen

© REUTERS / Kyodo/via REUTERS Behälter mit kontaminiertem Wasser im Kraftwerk Fukushima Daiichi, Okuma, Japan, der 13. Februar 2021
Behälter mit kontaminiertem Wasser im Kraftwerk Fukushima Daiichi, Okuma, Japan, der 13. Februar 2021 - SNA, 1920, 13.04.2021
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Japan will mehr als eine Million Tonnen Wasser aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima ins Meer ablassen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.
Die erste Wasserfreisetzung soll demnach in rund zwei Jahren stattfinden. Bis dann wird der AKW-Betreiber Tokyo Electric Power das kontaminierte Wasser filtern, um schädliche Isotope zu entfernen, Infrastruktur bauen und eine behördliche Zulassung sichern.
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Derzeit werden fast 1,3 Millionen Tonnen verstrahltes Kühlwasser in riesigen Behältern im Kraftwerk Fukushima Daiichi gespeichert, wofür jährlich ungefähr 100 Milliarden Yen (766,5 Millionen Euro) ausgegeben werden. Die Lagerkapazitäten sollen bald erschöpft sein. Die Wasserableitung wird allmählich über Jahrzehnte hinweg erfolgen.
Tokios Pläne stießen auf Kritik seitens Südkoreas sowie der japanischen Fischerei. Die Regierung versichert laut Reuters, dass das Ablassen unter einer strikten Einhaltung der festgelegten regulatorischen Standards erfolgen werde und dass auf eine ähnliche Weise gefiltertes Wasser von nuklearen Anlagen weltweit routinemäßig abgelassen werde.
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