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Iran verspricht Antwort auf Diversion in Natans auf Territorium des „Aggressors“

© REUTERS / LISI NIESNERDie iranische Nationalflagge
Die iranische Nationalflagge - SNA, 1920, 13.04.2021
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Teheran strebt Vergeltung für den Vorfall in Natans auf dem Territorium des „Aggressors“ an, erklärte der amtliche Regierungssprecher des Irans, Ali Rabii.
„Der Iran behält sich das Recht vor, gegen Ausführer, Organisatoren und Gönner vorzugehen. Es wird eine Vergeltung und eine Antwort auf dem Territorium des Aggressors geben. Eine zweite Antwort unsererseits soll die Entwicklung der zivilen Nukleartätigkeit des Landes werden“, zitiert der Pressedienst der Regierung Rabii.
Der Regierungssprecher betonte, dass der Iran von allen Seiten und der Regierung der USA, die sich als „Diplomatie-Anhänger“ betrachteten, einen gemeinsamen umfassenden Aktionsplan und eine Verurteilung dieser Handlungen erwarte. Die Diversion in Natans sei darauf abgezielt gewesen, eine „konstruktive Diplomatie“ zu behindern.
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Teheran hatte am vergangenen Sonntag mitgeteilt, dass es in der Atomanlage in Natans zu einer Havarie im Stromverteilnetz gekommen sei. Der Leiter der iranischen Atomenergieorganisation, Ali Akbar Salehi, bezeichnete den Vorfall als eine „Erscheinungsform von nuklearem Terrorismus“. Irans Außenminister Mohammad Javad Zarif hat Israel dafür verantwortlich gemacht und Vergeltung angekündigt.
Die „New York Times“ schrieb unter Berufung auf Quellen, dass die Havarie in Natans sich infolge einer Explosion ereignet habe, die von Israel organisiert worden sei. Dann verwies auch das iranische Außenministerium darauf, dass Israel an dem Vorfall beteiligt gewesen sei.
Die Explosion in Natans erfolgte vor dem Hintergrund von Atomverhandlungen zwischen den Vertragsseiten Russland, China, der „europäischen“ Drei und dem Iran sowie den USA, die vorerst auf der Ebene ihres Sonderbeauftragten an indirekten Konsultationen darüber teilnehmen.
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