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Impfung mit Präparat von Johnson & Johnson: US-Behörden empfehlen Pause

© JUSTIN TALLISImpfstoff von US-Konzern Johnson & Johnson
Impfstoff von US-Konzern Johnson & Johnson - SNA, 1920, 13.04.2021
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Die amerikanischen Gesundheitsbehörden empfehlen eine Pause bei den Corona-Impfungen mit dem Mittel von Johnson & Johnson (J&J). Das geht aus einer Twitter-Mitteilung der Arzneimittelbehörde FDA am Mittwoch hervor.
„Heute haben FDA (U.S. Food and Drug Administration, zu dt.: US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel) und CDC (Centers for Disease Control and Prevention, zu dt.: Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention) ein Statement in Bezug auf den Covid-19-Impfstoff von Johnson & Johnson veröffentlicht. Wir empfehlen eine Pause in der Nutzung dieses Vakzins aus einem Übermaß an Vorsicht.“
Die Entscheidung wurde in Bezug auf eine „seltene und schwere Art von Blutgerinnseln“, die in insgesamt sechs Fällen in den USA gemeldet worden seien, getroffen. Laut aktuellem Stand wurden laut den FDA-Angaben etwa 6,9 Millionen J&J-Impfstoffdosen verabreicht.
Zuvor hatten Medien berichtet, dass bei sechs geimpften Frauen zwischen 18 und 48 Jahren innerhalb von zwei Wochen (sechs bis 13 Tage) nach der Impfung Sinusvenenthrombosen (ein Blutgerinnsel in einer Vene des Gehirns) und ein gleichzeitiger Blutplättchenmangel (Thrombozytopenie) entwickelt worden seien. Eine Frau starb und eine zweite Frau in Nebraska wurde in einem kritischen Zustand ins Krankenhaus eingeliefert, berichtete die Zeitung „New York Times“.
Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson - SNA, 1920, 09.04.2021
EMA: Auch Thrombose-Fälle bei Impfstoff von Johnson & Johnson
Am Montag hatte Johnson & Johnson mit den Lieferungen seines Wirkstoffs in die EU begonnen.
Am Freitag hatte die FDA noch erklärt, bisher keinen Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfungen mit dem Corona-Vakzin von Johnson & Johnson und Blutgerinnseln gefunden zu haben.
Vergangene Woche hatten Medien berichtet, dass in den Vereinigten Staaten zwei Massenimpfstellen – eine in North Carolina und eine in Colorado – vorübergehend geschlossen worden seien, da einige Personen nach der Verabreichung des Covid-19-Impfstoffes von Johnson & Johnson mit Nebenwirkungen zu kämpfen hatten.
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