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Fastenmonat Ramadan beginnt – das zweite Jahr in Folge unter strengen Auflagen

© REUTERS / Antara Foto / Adeng BustomiGläubige beim Gebet in einer Moschee während des Ramadan-Monats (Symbolbild)
Gläubige beim Gebet in einer Moschee während des Ramadan-Monats (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.04.2021
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Am Dienstag beginnt für die Muslime der diesjährige Ramadan. Wegen der Corona-Pandemie ist der Fastenmonat erneut mit strengen Auflagen verbunden. Auch die im Juli anstehende Wallfahrt nach Mekka soll nur mit Corona-Impfung möglich sein.
In vielen Teilen der Welt hat für die Muslime der heilige Fastenmonat Ramadan begonnen. Dieser wird nach dem islamischen Mondkalender errechnet und verschiebt sich von Jahr zu Jahr um etwa zehn Tage. Für die weltweit rund 1,9 Milliarden Muslime sind während des Ramadan von der Morgendämmerung und bis zum Sonnenuntergang Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr verboten.
Das zweite Jahr in Folge ist wegen der Corona-Pandemie auch der muslimische Fastenmonat mit strengen Auflagen verbunden. So wird hierzulande das allabendliche Fastenbrechen nur im engsten Familienkreis stattfinden können. Statt gemeinsamer Gebete in der Moschee wird coronabedingt auf Online-Predigten zurückgegriffen. „Das ist misslich, da zum Ramadan erst die Gemeinschaft die spirituelle Atmosphäre richtig aufkommen lässt“, so Ünal Kaymakci von der islamischen Religionsgemeinschaft Hessen gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Internationale Einschränkungen zum Ramadan

Auch in anderen Ländern ist der muslimische Fastenmonat mit erheblichen Einschränkungen verbunden. Saudi-Arabien will das Fastenbrechen sowie das Frühstück vor dem Morgengrauen laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur in Moscheen verbieten. In den Vereinigten Arabischen Emiraten dürfen Gläubige nur maximal 30 Minuten in der Moschee beten. Der Iran, Tunesien und Marokko haben dem Bericht zufolge nächtliche Ausgangssperren verhängt, während es den Moscheen in Bangladesch verboten ist, Essen zum Fastenbrechen anzubieten. Keine Einschränkungen für die Dauer des Ramadan gibt es hingegen in Pakistan und Afghanistan.

Auch Wallfahrt nach Mekka nur unter Auflagen möglich

Für den diesjährigen Hadsch, die heilige Pilgerreise nach Mekka, die jeder gläubige Muslim einmal im Leben unternommen haben muss, hat Saudi-Arabien schon im Vorfeld eine Corona-Impfung zur Bedingung erklärt. Jedes Jahr begeben sich etwa 2,5 Millionen Muslime aus der ganzen Welt auf die Pilgerfahrt nach Mekka, im Rekordjahr 2012 waren es über drei Millionen Gläubige. 2020 wurden wegen der Corona-Pandemie nur etwa 1000 einheimische Pilger zur Teilnahme am Hadsch zugelassen. In diesem Jahr findet die Wallfahrt nach Mekka vom 17. bis zum 22. Juli statt.
Der diesjährige Ramadan endet am Abend des 12. Mai mit dem sogenannten Zuckerfest.
Moschee (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.04.2021
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