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Sie lauern ihren Opfern in Luft, Wasser oder an Land auf – Besonders gefährliche Menschenmörder

Weißer Hai vor Dyer Island - SNA, 1920, 13.04.2021
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Die Grenzen sind wegen der Pandemie nicht überall offen, aber das kann nicht ewig dauern. Irgendwann wird man doch seinen Urlaub in jeder Ecke unseres Planeten planen können. Dabei sollte man vorsichtig sein, denn an manchen Orten sind die gefährlichen Menschenmörder beheimatet. Sie lauern auf ihre Opfer in der Luft, im Wasser oder an Land.
Diese Tiere sind fast unhörbar und einige sind nicht einmal sichtbar. Sie greifen blitzschnell an und lassen in der Regel keine Überlebenschance.

Leistenkrokodil

Das Leistenkrokodil, auch als Salzwasserkrokodil bekannt, ist das größte heute lebende Krokodil, gefolgt vom Nilkrokodil. Er kann bis zu acht Meter lang und rund eine Tonne schwer sein. Dieses Tier betrachtet einen Menschen als ein potenzielles Opfer und greift ihn an, um nicht nur sich selbst oder seine Nachkommen zu schützen, sondern auch um das Opfer zu verspeisen. Seine Beißkraft gilt als eine der mächtigsten in der Welt. Diese Krokodile sind von der Ostküste Indiens bis nach Nordaustralien sehr verbreitet. Das Leistenkrokodil gilt als das aggressivste aller seiner Verwandten.
Am 19. Februar 1945 sollen diese Krokodile eine Gruppe japanischer Soldaten auf den Ramree-Inseln angegriffen haben. Von tausend Menschen überlebten nur 20. Im Guinness-Buch der Rekorde wird das Ereignis als größtes Desaster geführt, das Tiere jemals unter Menschen angerichtet haben. Im nördlichen Australien kommt es etwa zweimal pro Jahr zu einem Krokodilangriff. Eine 24-jährige deutsche Touristin ist im Jahr 2002 im Kakadu-Nationalpark, 200 km südöstlich von Darwin, von einem Leistenkrokodil zerfleischt geworden, berichtete die „Neue Züricher Zeitung“.
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Tsetsefliegen

Tsetsefliegen sind in Afrika beheimatet. Sie ernähren sich von menschlichem und tierischem Blut und übertragen die Afrikanische Trypanosomiasis, die oft als Schlafkrankheit bezeichnet wird.
„Zu den ersten klinischen Anzeichen gehören schwere Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, geschwollene Lymphknoten, Anämie und Hautausschlag. Im Spätstadium der Krankheit kommt es zu fortschreitendem Gewichtsverlust und zur Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems“, so das Portal Tropeninstitut. Unbehandelt endet die Krankheit ohne Ausnahme tödlich. Es gibt keine Impfmöglichkeit. Schutz vor Insektenstichen ist ratsam.
Allerdings teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im vorigen Jahr mit, das westafrikanische Land Togo habe die Schlafkrankheit besiegt.
Vor 20 Jahren hatte das Land damit begonnen, die Krankheit systematisch zu bekämpfen. Es sei nun ein Meilenstein. Die Tropenkrankheit bedrohe bis heute Millionen Afrikaner.
Nach WHO-Schätzungen sind von der Krankheit insgesamt mehr als eine halbe Million Menschen betroffen. Jährlich werden etwa 30.000 Neuinfektionen verzeichnet.

Inlandtaipan

Die giftigste Schlange der Welt. Sie ist in Australien verbreitet. Die Körperlänge beträgt bis zu 2,5 m, aber nicht das muss Angst einjagen. Ihr Gift ist etwa 50-mal stärker als das von einer Brillenkobra und bis 850-mal giftiger als das Toxin der Diamant-Klapperschlange. Die Giftmenge, die bei einem Biss abgesondert wird, wird ausreichen, um bis zu 250 erwachsene Menschen oder eine Viertel Million Mäuse zu töten.
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Seewespe

Die Seewespe, oder auch Chironex fleckeri genannt, ist die größte Würfelquallenart. Die größten Exemplare erreichen einen Schirmdurchmesser von 30 Zentimetern und ein Frischgewicht von 6 Kilogramm. Wenn die Grenzen wieder offen sind und Sie einen Urlaub in Australien planen möchten, sollten Sie darauf achten. Diese Kreaturen sind an den pazifischen Stränden Nordaustraliens zu Hause.
Das Gift der Seewespe hat neben der Schmerzwirkung auch eine nekrotisierende Wirkung auf die Haut, auf Muskeln, insbesondere den Herzmuskel, auf den Blutfluss und die Blutgefäße.
Innerhalb von 100 Jahren sind 63 Todesfälle durch die Würfelquallenart dokumentiert worden.

Androctonus australis

Von den etwa 650 Skorpionarten sind nur etwa zwei Dutzend lebensbedrohlich giftig, schreibt das Portal Netdoctor.de. Zu den giftigsten Skorpionen überhaupt zählt Androctonus australis. Sie sind sehr aggressiv und in Nordafrika und Südasien verbeitet. Im Falle eines Stiches treten kardiale Probleme (Herz-Kreislauf-Symptome) sowie zentralnervöse Störungen wie Verwirrtheit und Krampfanfälle auf. Von den Stichen dieser Spinnentiere sterben jährlich mehrere Menschen.

Weißer Hai

Der Weiße Hai gilt wegen seiner Größe (bis sechs Meter lang und fast zwei Tonnen schwer), Kraft und Aggressivität als für den Menschen gefährlich. Weiße Haie sind beinahe weltweit in allen Ozeanen und eingewandert im Mittelmeer beheimatet. Laut mehreren Studien ist diese Art am häufigsten für Angriffe auf Menschen verantwortlich. Nicht umsonst hat der US-amerikanische Filmregisseur Steven Spielberg gerade sie 1975 in die „Hauptrolle“ des berühmten Thrillers „Der Weiße Hai“ (englisch: „Jaws“) eingesetzt.
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Der Mensch ist allerdings nicht die Hauptbeute der Weißen Haie. Sie interessieren sich hauptsächlich für Fische, Robben, Delfine und sogar für ihre eigenen Verwandten – nämlich kleinere Haie. Trotzdem gilt gerade der Weiße Hai für den Menschen als besonders gefährlich. Kein Wunder, denn sie sind als Menschenfresser bekannt.
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