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Schwarzer bei Verkehrskontrolle in USA durch versehentlichen Schuss getötet - Polizeichef

© SNA / Dmitri Parschin / Zur BilddatenbankUS-Polizei
US-Polizei - SNA, 1920, 12.04.2021
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Die erneute Tötung eines Schwarzen im US-Bundesstaat Minnesota ist nach Erkenntnissen der Polizei auf einen „versehentlich ausgelösten Schuss“ einer Beamtin zurückzuführen, die statt eines Elektroschockers ihre Waffe irrtümlich gezogen hatte.
Videoaufnahmen, die bei einer Pressekonferenz am Montag präsentiert wurden, zeigten einen Kampf zwischen dem 20-jährigen Daunte Wright und der Polizeibeamtin in Brooklyn Center, einem Außenbezirk der Stadt Minneapolis. Wright stieg dann wieder ins Auto und man hörte die Beamtin „Taser, Taser“ schreien.

„Hier handelt es sich meiner Meinung nach, basierend auf dem, was ich sah, und auf der Reaktion der Beamten und deren Stress unmittelbar danach, um eine versehentliche Entladung, die zum tragischen Tod von Mr. Wright führte“, sagte Tim Gannon, Polizeichef von Brooklyn Center, auf der Pressekonferenz.

„Ich möchte sagen, dass sich unsere Herzen vor Schmerz gerade zusammenschnüren“, sagte der Bürgermeister von Brooklyn Park, Mike Elliott. „Wir werden (diesem Vorfall) auf den Grund gehen“, fügte er hinzu.
Proteste in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) nach tödlichem Polizeieinsatz gegen Schwarzen, der 11. April 2021  - SNA, 1920, 12.04.2021
Proteste und Plünderungen in Minneapolis nach tödlichem Polizeieinsatz gegen Schwarzen – Videos

Erneut tödlicher Polizeieinsatz gegen Schwarzen

Der neue Fall von Polizeigewalt am Sonntag löste schwere Proteste in den USA aus. Medien berichteten, Hunderte Demonstranten hätten nach dem Vorfall am Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein Polizeirevier umringt. Es sei zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften gekommen, die unter anderem Tränengas eingesetzt hätten.
US-Präsident Joe Biden kommentierte den Vorfall mit den Worten: „Es ist eine wirklich tragische Sache, die da passiert ist. Aber ich denke, dass wir abwarten müssen, was bei der Untersuchung herauskommt.“
Nach dem Tod von George Floyd in Minneapolis am 25. Mai 2020 war es in den USA monatelang zu Massenprotesten gegen Polizeigewalt und Rassismus gekommen. Dem verantwortlichen Ex-Polizisten Chauvin wird zur Last gelegt, bei dem Einsatz sein Knie minutenlang auf Hals des Schwarzen gepresst zu haben, obwohl dieser flehte, ihn atmen zu lassen.
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