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Nachtnews: SPD kritisiert Wettstreit um K-Frage, Gewerkschaftsbund für Testpflicht in Betrieben

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 12.04.2021
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SPD kritisiert Wettstreit um Kanzlerkandidatur; Corona-Testpflicht in Betrieben; Einkaufen in München meist nur noch mit Termin und Test; Corona-Maßnahmen in England gelockert; Prinz Harry in Großbritannien eingetroffen
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

SPD kritisiert Wettstreit um Kanzlerkandidatur

Der Wettstreit zwischen CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder um die Kanzlerkandidatur der Union stößt beim Koalitionspartner SPD auf Kritik. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, sagte gegenüber „t-online“, das gemeinsame Regieren mit der Union sei durch das Führungsvakuum nicht leichter geworden. Laschet und Söder sollten ihr „Schaulaufen“ endlich einstellen. Schneider kritisierte auch das Verhalten der beiden Parteivorsitzenden in der Corona-Krise. FDP-Vize Wolfgang Kubicki sieht die Union vor einem schweren Bundestagswahlkampf und machte Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür mitverantwortlich. Sie habe die Union inhaltlich vollständig entkernt, sagte Kubicki der „Rheinischen Post“.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (Archiv) - SNA, 1920, 11.04.2021
Söder erklärt sich erstmals zu Kanzlerkandidatur bereit

Parteipräsidien von CDU und CSU beraten über Kanzlerkandidatur

Die Parteipräsidien von CDU und CSU kommen heute zu getrennten Beratungen zusammen, in denen es vor allem um die offene Kanzlerkandidatur der Union gehen dürfte. Die Vorsitzenden Armin Laschet und Markus Söder hatten sich am Sonntag erstmals öffentlich bereit erklärt, die Kanzlerkandidatur zu übernehmen. Die Entscheidung zwischen ihnen soll nach Auffassung führender Unionspolitiker in den nächsten Tagen fallen. Während das Führungsgremium der CDU bereits am Vormittag zu einer Sitzung zusammenkommt, will Söder das Präsidium der CSU für den frühen Abend außerplanmäßig einberufen.

Gewerkschaftsbund unterstützt Testpflicht in Betrieben

Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterstützt eine Corona-Testpflicht in Betrieben. DGB-Chef Reiner Hoffmann sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Vizekanzler Olaf Scholz vorgesehene Pflicht für Arbeitgeber, ihren Beschäftigten regelmäßige Tests anzubieten, müsse jetzt kommen. Hoffmann appellierte an CDU und CSU, ihre Blockade bei dem Thema aufzugeben. Eine Selbstverpflichtung der Arbeitgeber reiche nicht aus, mahnte der DGB-Chef.

Einkaufen in München meist nur noch mit Termin und Test

Einkaufen geht ab heute in vielen Geschäften in Bayern nur noch mit Termin und mit einem negativen Corona-Test. Diese neuen Vorschriften gelten in allen Regionen, in denen die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner zwischen 100 und 200 liegt. Ausgenommen davon sind Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Drogerien und Optiker. Alle anderen Läden dürfen Kunden nur noch betreten, wenn sie einen Termin vereinbart haben und negativ getestet sind. Vorgelegt werden muss der Nachweis einer Teststation. Bei einem PCR-Test darf dieser maximal 48 Stunden alt sein, bei einem Schnelltest maximal 24 Stunden.

Corona-Maßnahmen in England gelockert

Im größten Landesteil Großbritanniens wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie weiter gelockert. In England dürfen seit Mitternacht unter anderem Läden, Friseure und auch die Außengastronomie wieder aufmachen. Auch Fitness-Studios, Schwimmbäder und Vergnügungsparks dürfen wieder Besucher empfangen. Es ist der zweite von mehreren Öffnungsschritten, die das Land nach dem Willen von Premierminister Boris Johnson bis zum 21. Juni wieder komplett zur Normalität führen sollen. Anders als in Deutschland sind die Fallzahlen im Vereinigten Königreich rückläufig oder stagnierend.
Prinz Philip - SNA, 1920, 11.04.2021
Denkmal für Prinz Philip im Londoner Zentrum geplant – Medien

Prinz Harry in Großbritannien eingetroffen

Prinz Harry ist nach offiziell unbestätigten Medienberichten nach dem Tod seines Großvaters Prinz Philip in Großbritannien eingetroffen. Er soll am kommenden Samstag an der Trauerfeier in Windsor teilnehmen. Der Ehemann von Königin Elizabeth II. ist letzten Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben. Nach den Medienberichten aus der Nacht ist Prinz Harry bereits am Sonntagnachmittag am Londoner Flughafen Heathrow angekommen. Seine Frau Herzogin Meghan war nicht mitgereist. Harry und Meghan hatten sich vor etwas mehr als einem Jahr aus dem engeren Kreis der Königsfamilie zurückgezogen und ihren Lebensmittelpunkt mit ihrem Sohn Archie nach Kalifornien verlegt.
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