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Merkel warnt: Dritte Corona-Welle „vielleicht die härteste“

© AP Photo / Michael SohnBundeskanzlerin Angela Merkel. Berlin, 19. März 2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel. Berlin, 19. März 2021 - SNA, 1920, 12.04.2021
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Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Montag bei der Eröffnung der digitalen Industrieschau Hannover Messe in Hinblick auf die Corona-Lage in Deutschland ihre Sorge zum Ausdruck gebracht.
Aktuell seien leider die Infektionszahlen „noch viel zu hoch“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters die CDU-Politikerin. Die Auslastung der Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern nehme wieder zu.
„Wir müssen sagen, dass diese dritte Welle für uns vielleicht die härteste ist.“
Um sie zu brechen, sei das Impfen die wichtigste Waffe. Das Testen helfe, eine „Brücke zu bauen“, bis das Impfen wirke, so Merkel.
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Die weitere Wirtschaftsentwicklung hängt ihrer Meinung zufolge entscheidend davon ab, inwieweit die Ansteckungen möglichst schnell unter Kontrolle gebracht werden können. Die deutsche Wirtschaft sei derzeit zweigeteilt.
„Die Industrie erweist sich in dieser Krise als sehr robust. Der Dienstleistungssektor hingegen leidet stark unter den Einschränkungen.“
Die Kanzlerin forderte ein gemeinsames Vorgehen in der Welt zur Pandemiebekämpfung. Auch der Zugang von ärmeren Ländern zu den Impfstoffen sei von globaler Bedeutung.
„Denn selbst eine schnelle Impfung unserer Bevölkerung ist noch keine Garantie dafür, dass sich weltweit nicht auch weitere Virusmutationen verbreiten, gegen die unsere Impfstoffe dann nicht mehr oder weniger gut wirken“, warnte Merkel laut der Nachrichtenagentur DPA.
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Gleichzeitig müsse Europa mit Blick auf internationale Lieferketten widerstandsfähiger werden. Es sei wichtig, die Unabhängigkeit Deutschlands und Europas strategisch zu stärken – auch bei der Produktion der Corona-Impfstoffe, so die Kanzlerin. Das bedeute jedoch nicht, die Zusammenarbeit mit anderen Wirtschaftsräumen einzuschränken.
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