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Entscheidung in K-Frage in dieser Woche möglich – Söder

© REUTERS / POOLBayerns Ministerpräsident Markus Söder
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder - SNA, 1920, 12.04.2021
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht eine Möglichkeit, dass die Entscheidung über die Frage der Kanzlerkandidatur der Union in den nächsten Tagen getroffen wird. Dabei unterstützt das CSU-Präsidium laut dem Generalsekretär Markus Blume einstimmig den Parteichef Söder als Kandidaten.
Er glaube, dass die Entscheidung in dieser Woche fallen könne, keinesfalls aber noch am Montag, sagte Söder am Montag in einer Pressekonferenz nach einer CSU-Präsidiumssitzung in München.
Söder verwies auf Umfragewerte sowohl für die Union als auch für ihn selbst. Man könne sich nicht abkoppeln von der Mehrheit der Bevölkerung.
„Personen spielen nun mal eine zentrale Rolle“, sagte Söder. Dass Personen die Parteien mitziehen und nicht umgekehrt, habe man zuletzt bei Landtagswahlen gesehen.
Es gebe noch „viel Diskussionsbewegung“, unter anderem in der Bundestagsfraktion von CDU und CSU. Da gelte es in den nächsten Tagen, „hineinzuhorchen“. Ein Ergebnis müsse nicht nur formal, sondern auch inhaltlich geschlossen sein. Er gehe davon aus, dass es noch am Montag zu einem weiteren Telefonat zwischen ihm und CDU-Chef Armin Laschet kommen werde.
CDU-Parteichef Armin Laschet - SNA, 1920, 12.04.2021
CDU-Bundesvorstand spricht sich für Kanzlerkandidatur von Armin Laschet aus
Inzwischen hat sich das CSU-Präsidium nach Worten von Generalsekretär Markus Blume einstimmig für Parteichef Markus Söder als Kanzlerkandidaten der Union ausgesprochen. Damit gebe es nun eine Empfehlung der CDU-Spitze für Armin Laschet, eine Empfehlung der CSU für Söder - und es gebe eine „deutliche Mehrheitsmeinung“ in der deutschen Bevölkerung, sagte Blume am Montag nach einer Schalte des CSU-Präsidiums in München. Die CSU-Spitze habe die Überzeugung, dass Söder für die anstehenden Aufgaben der bestgeeignete Kandidat sei.
Es gehe jetzt nicht um schnelle Entscheidungen, es gehe um richtige Entscheidungen, sagte Blume. Man stehe jetzt am Beginn der Beratung, nicht endlos, aber „ergebnisoffen“, betonte er. Es müsse in die Basis hineingehört werden, die Entscheidung müsse breit abgestützt werden. Eine Mitgliederbefragung, wie sie Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer gefordert hatte, sei aber „nicht Position des CSU-Präsidiums“.
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