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Corona absurd in NRW – Sport im Freien erlaubt, Sport im Freien unter einem offenen Zelt verboten

© CC0 / alex yung /PixabayJogging (Symbolbild)
Jogging (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.04.2021
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Die Corona-Schutz-Verordnungen treiben weiterhin seltsame Blüten. Eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag ergab nun, dass Sport im Freien, zum Beispiel in einem Park, unter Auflagen gestattet ist. Sport unter offenen Zelten im Freien allerdings nicht.
Die AfD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen hatte am 16. Februar eine Kleine Anfrage gestellt, die Aktionen von Fitnessstudios betraf, Training in Zelten vor den Einrichtungen zu ermöglichen.
Nun hat die Landesregierung in Düsseldorf geantwortet. Unter der Drucksachennummer 17/13096 beschied die CDU-FDP-Koalitionsregierung von Armin Laschet den AfD-Abgeordneten Andreas Keith:

„Diese Ausnahmemöglichkeit erlaubt es auch Fitnessstudios, ihren Betrieb im Außenbereich für Einzelpersonen oder die vorgenannten Personengruppen wiederaufzunehmen. Dabei ist zu beachten, dass die Sportausübung bzw. der Einzelunterricht aufgrund der Infektionsgefahr durch die erhöhte Aerosolproduktion ausschließlich unter freiem Himmel stattfinden darf. Ein Zelt erfüllt diese Voraussetzung nicht. Auch sämtliche Gruppenangebote außerhalb der engen Personengrenzen sind unzulässig.

Antwort der Landesregierung NRW vom 16. März 2021
auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Andreas Keith
Darüber hinaus teilte der für die Beantwortung zuständige Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann (CDU), mit, dass es keine zentrale Erfassung von Corona-Fällen in Fitnessstudios des Landes gäbe, allerdings im Jahr 2020 in vier Fällen Gesundheitsämter Fitnessstudios als mögliche Infektionsorte angegeben hätten.
Schließlich erklärte Laumann in der Antwort auch, dass der Landesregierung Erkenntnisse darüber vorliegen, wonach es zwischen Januar und November 2020 neun Insolvenzverfahren von Fitnessstudios gegeben habe. Dies würde einem Rückgang von 52,6 Prozent gegenüber dem coronafreien Vorjahr 2019 entsprechen.
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