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Ausnahmezustand und Ausgangssperre nach tödlichem Polizeieinsatz gegen Schwarzen in Minneapolis

Polizeieinsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.04.2021
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Der Bürgermeister der US-amerikanischen Stadt Minneapolis, Jacob Frey, hat nach der Erschießung eines 20-jährigen Schwarzen bei einer Polizeikontrolle einen Ausnahmezustand und eine Ausgangssperre verhängt, meldet der lokale US-Sender „KSTP“.
Die Ausgangssperre soll von 19 Uhr am Montag bis 6 Uhr am Dienstag (Ortszeit) dauern. Ausnahmen gelten für Medien, Strafverfolgungsbehörden, Krankenwagenarbeiter und andere Dienste sowie für diejenigen, die zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause gehen.

Erneut tödlicher Polizeieinsatz gegen Schwarzen

In der Nacht zu Montag waren in der Vorstadt Brooklyn Center Ausschreitungen ausgebrochen, nachdem dort der 20-jährige Daunte Wright bei einer Polizeikontrolle erschossen worden war. Der Polizeichef von Brooklyn Center, Tim Gannon, sagte auf einer Pressekonferenz, dass die Polizistin den Schuss offenbar versehentlich abgegeben habe.
US-Polizei - SNA, 1920, 12.04.2021
Schwarzer bei Verkehrskontrolle in USA durch versehentlichen Schuss getötet - Polizeichef
Der Polizeichef zeigte bei der Pressekonferenz am Montag Aufnahmen der Bodycams. Darauf ist zu sehen, wie Sicherheitskräfte Wright Handschellen anlegen wollen. Dabei scheint Wright sich aus dem Griff zu lösen und wieder in sein Auto zu steigen. Eine Polizistin ruft „Taser Taser Taser“, hat aber eine Pistole in ihrer Hand.
Hunderte Demonstranten versammelten sich am Sonntagabend vor dem Polizeirevier in Brooklyn Center. Die Sicherheitskräfte stuften die Kundgebung als gesetzwidrig ein und verwendeten daraufhin Gummigeschosse, Blendgranaten und chemische Reizstoffe.
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