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Ägyptische Forscher finden Überreste eines Schiffswracks im Roten Meer

© CC0Meer, Symbolbild
Meer, Symbolbild  - SNA, 1920, 11.04.2021
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Archäologen von der Universität Alexandria haben Hunderte von Artefakten und Fragmenten eines Schiffes auf der Insel Saadana im Roten Meer entdeckt, welches in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Roten Meer gesunken war. Dies hat das Ministerium für Tourismus und Antiquitäten des Landes via Facebook am Sonntag bekanntgegeben.
Ihab Fahmy, Leiter der Zentralabteilung für versunkene Altertümer, gab an, dass es den Forschern gelungen sei, den vorderen und mittleren Teil des Schiffes, aber auch viele Fragmente und mehrere Gegenstände aus dessen Ladung zu finden.
Die Überreste seien erstmals 1994 bei Ausgrabungen durch die Expedition des US Naval Archaeology Center entdeckt worden. Seit 2017 hätten Wissenschaftler die Suche nach den verbleibenden Teilen des Schiffes wieder aufgenommen, um sein 3D-Modell zu erstellen und die Technologie seines Entwurfs und seiner Konstruktion untersuchen zu können.
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Das Schiff sei 50 Meter lang gewesen und habe etwa 900 Tonnen Fracht befördert, hieß es in der Mitteilung auf der Webseite des Ministeriums für Tourismus und Antiquitäten. Es würde nicht anderen Schiffen aus jener Zeit ähneln, daher sei seine Herkunft unbekannt. Die nun entdeckten Fragmente von dessen Fracht würden jedoch vom intensiven und weitreichenden Handel zeugen. Und die ägyptischen Häfen seien ein Bindeglied zwischen Ost und West gewesen.
An Bord des Schiffes seien unter anderem viele Gewürze, darunter Pfeffer, Kardamom und Muskatnuss aus Indien, Weihrauch aus dem Oman sowie Kokosnüsse, Oliven und Haselnüsse gefunden worden. Fahmy sprach von Porzellan und Keramikgefäßen unterschiedlicher Form und Größe, aber auch von verschiedenen Arten von Getreide.
Die mögliche Ursache des Schiffbruchs sei eine Kollision mit einem riesigen Korallenriff auf dem Weg von Südostasien nach Ägypten gewesen, hieß es.
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