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Elf Jahre Smolensk-Katastrophe: Zusammenstöße in Warschau

© REUTERS / KACPER PEMPELProteste in Warschau am Jahrestag der Smolensk-Katastrophe
Proteste in Warschau am Jahrestag der Smolensk-Katastrophe - SNA, 1920, 10.04.2021
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In Warschau wird am Samstag Polens Präsidenten Lech Kaczyński und 95 weiteren Menschen gedacht, die vor genau elf Jahren beim Flugzeugabsturz im russischen Smolensk ums Leben gekommen waren. Am Rande der Trauerfeiern kam es zu Protesten und Zusammenstößen zwischen Aktivisten und der Polizei.
Wie ein SNA-Korrespondent berichtet, demonstrierten Oppositionsvertreter gegen die Trauerveranstaltungen in der Corona-Pandemie. Aber auch Coronaleugner gingen im Zentrum der Hauptstadt demonstrativ ohne Schutzmasken auf die Straße, um gegen die Einschränkungsmaßnahmen zu protestieren.
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Zu ersten Zusammenstößen kam es auf dem zentralen Pilsudski-Platz, als dort Jarosław Kaczyński, Vorsitzender der regierenden Partei PiS und Zwillingsbruder des verunglückten Präsidenten Lech Kaczyński, Blumen niederlegte.
Die Demonstranten zündeten Rauch- und Knallkörper. Einen Teil der Coronaleugner konnten die Sicherheitskräfte zurückdrängen und umzingeln. Es gab mehrere Festnahmen, doch der Protest dauerte zunächst an. Viele Demonstranten riefen Anti-Regierungsparolen.
Der damalige polnische Staatschef Lech Kaczyński war am 10. April 2010 nach Russland unterwegs, als seine Präsidentenmaschine Tu-154 beim Landeanflug in Smolensk verunglückte. Alle 96 Insassen kamen dabei ums Leben.
Die GUS-Luftfahrtbehörde MAK machte nach monatelangen Ermittlungen die polnischen Piloten für den Unfall verantwortlich. Diese hätten trotz dichten Nebels beschlossen, in Smolensk statt auf einem Ausweichflughafen zu landen. Zu einem ähnlichen Schluss kam eine polnische Ermittlungskommission unter Ex-Innenminister Jerzy Miller. Später wurde in Polen eine zweite Ermittlungskommission eingesetzt, die ihre Arbeit noch nicht abgeschlossen hat.
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