Pazifik: Russland schickt Abfangjäger zu US-Spion

© SNA / Anton Denisow / Zur BilddatenbankKampfjet MiG-31
Kampfjet MiG-31 - SNA, 1920, 10.04.2021
Ein russischer Kampfjet musste am Samstag im Osten des Landes in die Luft steigen, um ein US-Spionageflugzeug über dem Pazifik abzufangen. Das teilte das Nationale Verteidigungszentrum in Moskau mit. Der Amerikaner soll sich der russischen Staatsgrenze genähert haben.
„Eine MiG-31 der diensthabenden Luftabwehr des Militärbezirks Ost hob ab, um das Flugziel zu identifizieren und eine Verletzung der Grenze der Russischen Föderation zu verhindern“, heißt es in der Mitteilung.
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Die MiG-31-Crew habe das Ziel als ein strategisches Aufklärungsflugzeug RC-135 der US Air Force identifiziert und eine Zeit lang über dem Pazifik eskortiert. Nachdem die RC-135 gewendet habe, sei die MiG-31 zu ihrem Heimatflughafen zurückgekehrt.
„Das russische Jagdflugzeug absolvierte seinen Flug unter strikter Beachtung der internationalen Flugregeln“, teilte das Nationale Verteidigungszentrum mit.
Das amerikanische Flugzeug habe die russische Grenze nicht verletzt.
Das russische Militär verzeichnet zunehmende Spionageaktivitäten vor den Grenzen des Landes: 2020 seien dort 40 Prozent mehr ausländische Aufklärer als im Jahr zuvor geortet worden. Der mit vier Luftluftraketen R-33 bestückte Abfangjäger MiG-31 (Nato-Code: Foxhound) kann dreifache Schallgeschwindigkeit erreichen.
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