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NS-„Anschlussdenkmal“ in Oberschützen soll Lernort werden

© AP PhotoAdolf Hitler in der Hofburg (15. März 1938)
Adolf Hitler in der Hofburg (15. März 1938) - SNA, 1920, 10.04.2021
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Das größte nationalsozialistische Denkmal auf österreichischem Boden, das „Anschlussdenkmal“ in Oberschützen, soll zu einem Denk- und Lernort umgestaltet werden. 76 Jahre nach Kriegsende sollen auf dem früheren Nazi-Aufmarschplatz Stellen mit interaktiven Infos entstehen, wie der „Kurier“ berichtet.
Der Natursteinbau auf einer Bergkuppe im Bezirk Oberwart war im Mai 1939 eingeweiht worden, um an den Anschluss Österreichs ans nationalsozialistische Deutschland zu erinnern. Nachdem der Reichsadler in der Mitte des Baus nach Kriegsende demoliert und die Sockelinschrift und die Feuerpylonen demontiert worden sind, blieben nur die Steinsäulen stehen.
Bereits Ende der 90er brachte die Gemeinde nach Angaben des Blatts eine „Bedenktafel“ an und machte die Konstruktion zum Mahnmal. In den kommenden zwei Jahren soll das „Anschlussdenkmal“ zum „Denk-, Informations- und Lernort“ umgestaltet werden.
Im Zuge eines EU-Projekts soll die Geschichte des Baus wissenschaftlich untersucht werden. „Die Pylonen werden auf vier reduziert und in anderen Proportionen im Freiraum vor dem Denkmal platziert“, sagte der zuständige Künstler und Ausstellungskurator Andreas Lehner.
Die Säulen sollen die Basisinformationen zur Geschichte des Denkmals vom Bau bis in die Gegenwart enthalten. „Mittels QR-Codes wird man weiterführende Texte im Internet abrufen können, diese werden in Deutsch, Englisch, Ungarisch und Romanes angeboten.“
Für den wissenschaftlichen Teil des Projekts ist Historikerin Ursula Mindler-Steiner verantwortlich. Neben Recherchearbeit wurden auch die Bürger der Gemeinde nach ihren eigenen Erinnerungen zum Anschlussdenkmal befragt. Die Ergebnisse sollen in einem Buch zusammenfließen. In zwei Jahren soll das Projekt abgeschlossen sein.
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