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Für Nachfahren versklavter Menschen: US-Kongress berät Gesetzentwurf über Entschädigungszahlungen

© REUTERS / OCTAVIO JONESBlack Lives Matter
Black Lives Matter - SNA, 1920, 10.04.2021
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Der US-Kongress will sich am kommenden Mittwoch mit einem Gesetzentwurf zur Prüfung von Reparationszahlungen an die Nachfahren von Sklaven befassen. Das Thema wird bereits seit Jahrzehnten diskutiert.
Laut dem Vorsitzenden des Justizausschusses im Repräsentantenhaus, Jerrold Nadler, soll es in den Beratungen um die mögliche Schaffung eines Expertengremiums gehen, das Entschädigungsansprüche von Afroamerikanern wegen der Versklavung ihrer Vorfahren prüfen soll.
Ziel der „historischen“ Beratungen des Justizausschusses in der kommenden Woche sei es, die „nationale Debatte über Antworten auf die brutale Misshandlung von Afroamerikanern“ während der Sklaverei und der Rassentrennung sowie auf den „andauernden strukturellen Rassismus“ voranzubringen,betonteNadler.
Erstmals eingebracht worden war der Gesetzentwurf zur Schaffung der Expertenkommission bereits vor 30 Jahren.Schwarze in den USA hätten aber nach wie vor einen schlechteren Zugang zu zahlreichen Lebensbereichen wie Bildung und Gesundheit, fügte Nadler hinzu. Dies sei auch ein Erbe der Sklaverei und der staatlich geförderten Diskriminierung von Schwarzen.

„Wir leben immer noch mit Rassenungleichheit beim Zugang zu Bildung, Gesundheit, Wohnen, Versicherungen, Beschäftigung und anderen sozialen Gütern. Sie ist direkt auf das Erbe der Sklaverei und Rassendiskriminierung zurückzuführen und wird von den Behörden unterstützt“, zitiert das Portal The Press Stories Nadler.

Protest in USA, New York - SNA, 1920, 25.03.2021
Werberat: „Black Lives Matter“ stärkt Bewusstsein für Diskriminierung
Die Ankündigung erfolgte inmitten des Strafprozesses um den gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Mai des vergangenen Jahres.Am 25. Mai 2020 war der Afroamerikaner nach einem Polizeieinsatz in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) ums Leben gekommen. Sein Tod löste eine Welle von Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt in mehreren US-Städten aus. In einigen Städten kam es zu Krawallen und Plünderungen. Um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten, wurden Polizeibeamte sowie Kräfte der Nationalgarde der Vereinigten Staaten eingesetzt. In rund 40 Städten, darunter Washington D.C. und New York, verhängte man Ausgangssperren.
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