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Konflikt mit diplomatischen Mitteln lösen: Erdogan und Selenski besprechen Lage in Ostukraine

© AFP 2021 / -Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der ukrainische Präsident Wladimir Selenski
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der ukrainische Präsident Wladimir Selenski - SNA, 1920, 10.04.2021
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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Amtskollegen, Wladimir Selenki, zu einer Entspannung des Konflikts in der Ostukraine aufgerufen.
„Wir haben uns über die Situation in der Ostukraine ausgetauscht. Wir glauben, dass die Krise mit politischen und diplomatischen Methoden sowie gemäß dem Völkerrecht gelöst werden kann. Wir wollen, dass die Eskalation und die Spannungen so schnell wie möglich abgebaut werden und der Frieden im Rahmen der Minsker Abkommen wieder hergestellt wird. Wir sind bereit, diesen Prozess zu unterstützen“, sagte Erdogan. Auch die OSZE-Mission, die die Situation im Donbass beobachte, werde die Türkei weiterhin unterstützen, so der türkische Präsident.
Das Hauptziel der Türkei sei, so Erdogan, das Schwarze Meer als „Meer des Friedens, der Ruhe und der Stabilität“ zu bewahren und die Verschärfung von Spannungen in der Region zu vermeiden.
Bei dem Treffen der Staatsoberhäupter ging es auch um einen Ausbau der Kooperation im Bereich der Verteidigung. Selenski zufolge beabsichtigen beide Staaten im Rüstungsbereich und insbesondere beim Flugzeugbau zu kooperieren. Kiew hat bereits sechs türkische Kampfdrohnen des Typs Bayraktar erworben. Die beiden Staatschefs vereinbarten außerdem Erleichterungen für Reisen zwischen beiden Ländern.

Spannungen in der Ostukraine

Die verschärften Spannungen in der Ostukraine hatten zuletzt international Besorgnis ausgelöst. Berichte über Truppenaufmärsche der russischen Armee an der Grenze zum ostukrainischen Konfliktgebiet hatten Befürchtungen verstärkt, der Konflikt könne erneut eskalieren.
Moskau zeigte sich bereits besorgt über die Lage in der Konfliktregion. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte am vergangenen Freitag, Russland sei keine Konfliktpartei und könne eine umfassende Waffenruhe im Donbass nicht gewährleisten, nutze aber den eigenen Einfluss für die Einhaltung der Abkommen.
Der Lenkwaffen-Zerstörer der US-Marine, die USS Thomas Hudner (DDG-116), im Bosporus auf dem Weg zum Schwarzen Meer. - SNA, 1920, 09.04.2021
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