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Nach Astrazeneca-Impfung: Zahl der Thrombose-Fälle steigt in Deutschland auf 42

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHAstrazeneca-Impfstoff
Astrazeneca-Impfstoff - SNA, 1920, 10.04.2021
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Die Zahl der Verdachtsfälle einer Sinusvenenthrombose nach der Immunisierung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca hat sich in Deutschland auf 42 erhöht, wie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) berichtete.
Die 42 Fälle der speziellen Form sehr seltener Hirnvenenthrombosen seien bis zum 2. April registriert worden, wobei es in 23 Fällen zusätzlich eine Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen) gegeben habe.
In 35 von 42 Fällen waren nach Angaben des Instituts Frauen im Alter von 20 bis 63 Jahren betroffen. Zugleich berichtete das Robert Koch-Institut, dass Frauen häufiger als Männer mit dem Präparat geimpft worden seien.
Wie es weiter heißt, seien die betroffenen Männer zwischen 24 und 58 Jahre alt gewesen. Nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts starben acht Betroffene – fünf Frauen und drei Männer.
Dabei seien bei Frauen zwischen 20 und 59 Jahren deutlich mehr Fälle beobachtet worden, als erwartet. Indes wird das Vakzin in Deutschland zumeist nur noch für Menschen ab 60 Jahren verwendet.
Pressebriefing der deutschen Bundesregierung - SNA, 1920, 09.04.2021
Bundestag bietet Abgeordneten über 60 Jahre „Astrazeneca“-Impfung an
Trotz Komplikationen nach der Verabreichung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca spricht sich der Greifswalder Forscher Andreas Greinacher für eine weitere Verwendung des Serums des britisch-schwedischen Herstellers aus.
„Covid ist viel, viel gefährlicher und viel, viel häufiger als die Impfung. Deswegen sollte sich jeder, der irgendwie die Möglichkeit hat, geimpft zu werden, sich impfen lassen“, hatte zuvor Greinacher gegenüber dem NDR in Mecklenburg-Vorpommern gesagt.
Er geht davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Astrazeneca-Impfstoff und den Thrombosen bei den damit vakzinierten Menschen gebe.
Dabei mache Greinacher das Auftreten bestimmter Antikörper für die Thrombosen verantwortlich. Es ist seiner Meinung nach absolut klar, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen diesen Antikörpern und den thrombotischen Komplikationen gibt. Es müsse aber noch etwas anderes geben, da zum Auftreten dieser Antikörper beitrage. Wenn es das Vakzin allein wäre, müsse es viel mehr Fälle geben.

Aktueller Impfstatus in Deutschland

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (Stand 10. April, 10.40 Uhr) wurden in Deutschland 4.910.308 Menschen vakziniert. Insgesamt haben 12.670.288 Personen mindestens eine Dosis erhalten.

Corona-Stand in Deutschland

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle ist in Deutschland laut dem Robert-Koch-Institut (Stand: 10. April, 03:08 Uhr) um 24.097 auf insgesamt 2.980.413 Infektionen gestiegen. Weitere 246 Todesfälle wurden innerhalb von 24 Stunden gemeldet, insgesamt sind damit bislang 78.249 Menschen an dem Virus gestorben.
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