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„Stärke und Stütze der Queen“: Staatsoberhäupter und Politiker würdigen Prinz Philip

© AP PhotoPrinz Philip und Elizabeth II. in Australien (Archivbild)
Prinz Philip und Elizabeth II. in Australien (Archivbild) - SNA, 1920, 09.04.2021
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Nach dem Bekanntwerden des Todes von Prinz Philip am heutigen Freitag sprechen andere Königshäuser sowie Staatsoberhäupter und Politiker in der ganzen Welt den Angehörigen ihr Beileid aus und erinnern sich an das Leben und Wirken des Gatten der Queen.
„Wir trauern heute mit Ihrer Majestät, der Queen“, sagte der britische Premier, Boris Johnson, in einer live im Fernsehen übertragene Ansprache. Er würdigte Prinz Philip als „Stärke und Stütze“ der Queen. Auch dank ihm sei das Königshaus „eine Institution, die unbestreitbar bedeutsam für das Gleichgewicht und das Glück unseres nationalen Lebens bleibt“, sagte Johnson.
„Prinz Philip widmete sein Leben unserem Land – von einer herausragenden Karriere bei der Royal Navy während des Zweiten Weltkriegs bis zu seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Herzog von Edinburgh“, schrieb der Vorsitzende der britischen Labour Party, Keir Starmer, auf Twitter. Seine Gedanken seien bei der Königin und der königlichen Familie.
Auch der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, sprach der Royal Family und Queen Elizabeth sein Beileid aus. „Heute haben wir einen außergewöhnlichen Mann verloren, der sein Leben dem öffentlichen Dienst und der Hilfe anderer Menschen gewidmet hat“, heißt es in einem auf Twitter veröffentlichten Statement.
„Fast 80 Jahre lang hat Prinz Philip der Krone, seinem Land und dem Commonwealth gedient“, teilte der australische Premierminister, Scott Morrison, auf Twitter mit. Der Verstorbene habe eine Generation verkörpert, „die es so nicht mehr geben wird“. Die Australier übermitteln ihre Liebe und ihr tief empfundenes Beileid“, so Morrison weiter. Die Flaggen im Land würden auf Halbmast gesetzt.
Auch die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacinda Ardern hat der britischen Königsfamilie das Beileid des Pazifikstaats übermittelt. „Unsere Gedanken sind bei Ihrer Majestät der Königin in dieser zutiefst traurigen Zeit“, hieß es am Freitag in einer Mitteilung.
„Im Namen des neuseeländischen Volkes und der Regierung möchte ich Ihrer Majestät und der gesamten königlichen Familie mein aufrichtiges Beileid aussprechen.“
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach dem Tod von Prinz Philip der Queen und ihrer Familie kondoliert. „Der Tod von Prinz Philip erfüllt mich mit großer Trauer“, erklärte Merkel laut einem Tweet der stellvertretenden Regierungssprecherin, Ulrike Demmer, am Freitag. „Seine Freundschaft zu Deutschland, seine Geradlinigkeit und sein Pflichtbewusstsein bleiben unvergessen.“
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nannte Prinz Philip einen wichtigen Versöhner von Großbritannien und Deutschland. „Als Angehöriger der Royal Navy kämpfte Prinz Philip für die Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Terror. Sein Einsatz für Demokratie und Freiheit wird uns in Erinnerung bleiben.“ Er selber, so Steinmeier, habe Philips „scharfsinnigen Humor“ bei Begegnungen in London und Berlin „persönlich mit großem Vergnügen“ erleben dürfen.
Auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sprach den Royals und dem britischen Volk „an diesem sehr traurigen Tag“ ihr Mitgefühl aus.
Bundesaußenminister Heiko Maas sprach sein Beileid auf Twitter aus: „Wir sind zutiefst traurig über den Verlust Seiner Königlichen Hoheit Prinz Philip. Unsere Gedanken und Gebete sind bei der königlichen Familie, den Menschen im Commonwealth und allen, die ihn sehr liebten. Er lebte ein langes Leben im Dienst seines Landes.“
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat zum Anlass des Todes des britischen Prinzgemahls Philip kondoliert. „Ich übermittle Ihrer Majestät der Königin, dem Königshaus und dem Volk des Vereinigten Königreiches mein aufrichtiges Beileid nach dem Tod Seiner königlichen Hoheit, Prinz Philip, Herzog von Edinburgh“, twitterte der Kanzler am Freitag.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Kondolenztelegramm an die britische Königin Elisabeth II. ihren gestorbenen Ehemann Prinz Philip als historische Persönlichkeit gewürdigt.
„Mit dem Namen seiner königlichen Hoheit sind viele wichtige Ereignisse in der neueren Geschichte Ihres Landes verbunden“, schrieb Putin nach Kremlangaben am Freitag.
„Er genoss zu Recht die Wertschätzung der Briten und internationales Ansehen.“ Putin wünschte der Königin und ihrer gesamten Familie Mut und „seelische Stärke angesichts des schweren Verlusts“.

Im Alter von 99 Jahren gestorben

Prinz Philip ist am Freitagmorgen, zwei Monate vor seinem 100. Geburtstag, gestorben. Erst vor wenigen Wochen war er nach einer erfolgreichen Herzoperation aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sein Tod gilt als großer Einschnitt für Großbritannien und das Königshaus und löste im Vereinigten Königreich sowie weltweit Trauer aus.
Bis zur Beerdigung gilt eine landesweite Trauerzeit. Die Queen und andere Royals werden keine Termine wahrnehmen – das bedeutet, dass die Königin als Staatsoberhaupt in dieser Zeit keine Gesetze mit ihrer Unterschrift in Kraft setzen kann; die Flaggen wehen auf halbmast. Im Parlament in London wird das königliche Zepter in schwarzes Tuch geschlagen, die Abgeordneten tragen schwarze Bänder am linken Arm und die männlichen Parlamentarier eine schwarze Krawatte.
Als Prinzgemahl steht dem Herzog von Edinburgh ein Staatsbegräbnis zu. Allerdings soll der Prinz gesagt haben, er wünsche kein Aufheben. Erwartet wird daher eine eher privatere Zeremonie, militärisch angehaucht, in der St George's Chapel im Schloss Windsor, wo Philip seit Beginn der Pandemie mit der Queen residierte. Beerdigt wird er dann wohl in Frogmore Gardens, wo sich auch das Grab von Queen Victoria befindet.
Prinz Philip (Archivbild) - SNA, 1920, 09.04.2021
Zeitzeuge und Weltmann: Das bewegte Leben von Prinz Philip
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