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Schweiz ist trotz Pandemie für ausländische Firmen attraktiv – weil stabil, planbar und sicher

© SNA / Vakery LevitinSchweiz. Archivfoto
Schweiz. Archivfoto - SNA, 1920, 09.04.2021
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Die Schweiz war schon immer ein attraktiver Ansiedlungsort für Unternehmen. Das hat sich auch während der Corona-Krise nicht geändert. Insgesamt 220 ausländische Firmen haben sich im Verlauf des Jahres 2020 in der Schweiz angesiedelt und 1168 neue Arbeitsplätze geschaffen. Somit erzeugten sie elf Prozent mehr Stellen als im corona-freien Vorjahr.
Während nur wenige Länder in der Lage waren, mit ausländischen Direktinvestitionen zu rechnen, konnte die Schweiz dabei punkten: Insgesamt haben sich 220 neue ausländische Firmen im Land angesiedelt. Patrik Wermelinger, Geschäftsleitungsmitglied von Switzerland Global Enterprise, das den Standort Schweiz im Auftrag des Bundes im Ausland bewirbt, begründet den Erfolg: „Gerade in einem Krisenjahr kann die Schweiz punkten dank Stabilität, Planbarkeit und Sicherheit.“
Insgesamt seien laut Angaben des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) neun Prozent weniger Firmen im Vergleich zum Vorjahr zugezogen. Allerdings haben die neuen Firmen mehr Arbeitsplätze geschaffen als 2019: Insgesamt generierten die Unternehmen 1168 Arbeitsplätze in der Schweiz. Zudem wollen sichdiese Firmen weiter expandieren und planen in den nächsten drei Jahren, auf 3600 Stellen auszubauen. Dies wäre eine Steigerung von 21 Prozent zum Vorjahr.

Schweizer Corona-Management – gut für Wirtschaft?

Das wirtschaftlich vorteilhafte Corona-Management der Schweiz könnte zum Zuzug von Unternehmen beigetragen haben. So sieht es jedenfalls der Thurgauer Regierungsrat Walter Schönholzer. Durch die Pandemie würde den Eigenschaften der Schweiz wie Rechtssicherheit, Freiheit und Eigenverantwortungen eine noch größere Bedeutung zugeschrieben werden.
Hand (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.04.2021
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Die größte Anzahl der Stellen erzeugten Unternehmen aus den USA, China und Deutschland. Besonders der chinesische Zuwachs sei strategisch gewollt und werde gefördert. Deswegen sehe die Schweiz gerne chinesische Unternehmen, welche besonders im Bereich der Zukunftstechnologien liegen, berichtet das SRF.
„Zusammenarbeit ist besser als Abschottung“, so Schönholzer. „Was nicht in Ordnung ist, zum Beispiel bei den Menschenrechten, muss man aber ansprechen“, so der Regierungsrat weiter.
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