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Daten von hunderten Millionen Nutzern im Netz entdeckt – angeblich LinkedIn-User betroffen

© MARTIN BUREAUDas Logo des Karriernetzwerkes LinkedIn
Das Logo des Karriernetzwerkes LinkedIn - SNA, 1920, 09.04.2021
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Ein Datensatz mit angeblich einer halben Milliarde Nutzerdaten, die vom Karrierenetzwerk LinkedIn stammen sollen, ist in einem beliebten Hacker-Forum zum Verkauf angeboten worden. Vom Datenleck wurde erst wenige Tage nach der Entdeckung der Personaldaten von rund 533 Millionen Facebook-Nutzern bekannt. Darüber berichtet die Webseite „Cybernews“.
Demnach enthalten die vier geleakten Dateien Informationen über LinkedIn-Benutzer, einschließlich ihrer vollständigen Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Arbeitsplatzinformationen und anderes mehr. Angeblich seien die Daten von dem Bedrohungsakteur abgegriffen worden.
Zunächst habe der Verkäufer der angeblichen LinkedIn-Daten nur zwei Millionen Datensätze online gestellt, um seine Ansprüche zu bekräftigen.
Laut einer Stellungnahme von LinkedIn stammen die zum Verkauf stehenden Daten nicht aus einer Datenschutzverletzung, sondern stellen „tatsächlich eine Ansammlung von Daten aus einer Reihe von Websites und Unternehmen“ dar. „Es handelt sich dabei um öffentlich zugängliche Mitgliederprofildaten, die anscheinend von LinkedIn abgegriffen wurden. Es ist keine Verletzung der LinkedIn-Daten, und die Daten, die wir überprüfen konnten, enthielten keine privaten Mitgliederdaten von LinkedIn“, heißt es in der Mitteilung.
Facebook (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.04.2021
Über 530 Millionen User betroffen: Facebook kommentiert jüngstes Datenleck
Laut „Cybernews“ scheinen die geleakten Dateien nur LinkedIn-Profilinformationen zu enthalten: „Wir haben keine äußerst sensiblen Daten wie Kreditkartendetails oder juristische Dokumente in dem vom Bedrohungsakteur geposteten Beispiel gefunden. Dennoch kann selbst eine E-Mail-Adresse für einen kompetenten Cyberkriminellen ausreichen, um echten Schaden anzurichten“, so die Verfasser des Beitrags.
LinkedIn gehört seit 2016 zu Microsoft.
Die Webseite hat nach eigenen Angaben mehr als 780.000 E-Mail-Adressen in ihre Datenbank zur Prüfung von Datenlecks aufgenommen, die mit dem erwähnten Datenleak in Verbindung stehen sollen.
Pflegerin, Mühldorf am Inn, Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.02.2021
Hacker veröffentlichen im Netz Daten von etwa 500.000 französischen Patienten – Medien
Die am Wochenende entdeckten Telefonnummern und E-Mail-Adressen von 533 Millionen Facebook-Nutzern wurden dem Online-Netzwerk zufolge durch einen Missbrauch der Funktion zur Freundessuche erbeutet, bevor die Plattform im Sommer 2019 ein Schlupfloch schloss.
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