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Ehemann von Queen Elizabeth II.: Prinz Philip ist tot

© AFP 2021 / ALASTAIR GRANTPrinz Philip (Archivbild)
Prinz Philip (Archivbild) - SNA, 1920, 09.04.2021
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Prinz Philip, der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II., ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Dies teilte der Buckingham-Palast am Freitag in London mit.
„Mit tiefer Trauer hat Ihre Majestät, die Königin, den Tod ihres geliebten Ehemannes, Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzen Philip, Herzog von Edinburgh, bekannt gegeben“, heißt es im Statement.
Er sei am Freitagmorgen friedlich in Windsor Castle gestorben.
Die Königsfamilie trauere gemeinsam mit den Menschen auf der ganzen Welt um den Verlust.

„Wir trauern heute mit Ihrer Majestät, der Queen“, wird der Premier Boris Johnson von DPA zitiert.

Auch sei dank ihm das Königshaus „eine Institution, die unbestreitbar bedeutsam für das Gleichgewicht und das Glück unseres nationalen Lebens bleibt“, so Johnson weiter.
Prinz Philip habe sich die Zuneigung von Generationen im Vereinigten Königreich, quer durch das Commonwealth und rund um die Welt, erarbeitet. Aus seinen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg habe er einen „Geist des Dienens“ entwickelt, den er auch nach dem Krieg durch alle Veränderungen hindurch bewahrt habe.
„Verloren haben wir nicht einfach eine sehr geliebte und hoch respektierte Person des öffentlichen Lebens, sondern einen treuen Ehemann sowie einen stolzen und geliebten Vater, Großvater und Urgroßvater“, heißt es in einer Twitter-Mitteilung von Johnson.
Prinz Philip hatte demnach „ein außergewöhnliches Leben“.

Erste Reaktionen aus Deutschland

Der deutsche Botschafter in London, Andreas Michaelis, hat via Twitter seine Trauer über den Tod von Prinz Philip zum Ausdruck gebracht.

„Es ist ein großes Privileg, dass er uns bei so vielen Gelegenheiten in Deutschland besucht und uns geholfen hat, eine sehr enge Partnerschaft zwischen Großbritannien und Deutschland aufzubauen“, twitterte Michaelis.

Der Ehemann von Königin Elizabeth II. werde sehr vermisst werden. Seine Gedanken seien bei der Queen und ihrer Familie, so der Botschafter.
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat sich sich betrübt über den Tod von Prinz Philip gezeigt. Via Twitter teilte sie mit, dass sie traurig sei, von dem Tod seiner königlichen Hoheit Prinz Philip zu hören:
„Wir Deutsche trauern um eine gewinnende Persönlichkeit, die einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung unserer Nationen nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges geleistet hat“, so das deutsche Staatsoberhaupt Frank-Walter Steinmeier .
„Als Angehöriger der Royal Navy kämpfte Prinz Philip für die Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Terror. Sein Einsatz für Demokratie und Freiheit wird uns in Erinnerung bleiben.“
Er selber, so Steinmeier, habe Philips „scharfsinnigen Humor“ bei Begegnungen in London und Berlin „persönlich mit großem Vergnügen“ erleben dürfen.
Im März war berichtet worden, dss der 99-jährige Prinz Philip, der Mitte Februar in ein Krankenhaus eingeliefert worden war, erfolgreich am Herzen operiert worden war.
Der Prinzgemahl war früher Schirmherr von Hunderten Organisationen gewesen. 2017 war er mit 96 Jahren von seinen royalen Pflichten zurückgetreten und gewissermaßen in Rente gegangen. Am 10. Juni dieses Jahres wäre Prinz Philip 100 Jahre alt geworden.
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