Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Stiko-Chef: Publizierte Daten zu „Sputnik V" „sehen sehr gut aus“

© SNA / Abid MazharImpfstoff Sputnik V
Impfstoff Sputnik V - SNA, 1920, 08.04.2021
Abonnieren
Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Sitko) Thomas Mertens hat die publizierten Daten zum russischen Impfstoff „Sputnik V" als „sehr gut“ bezeichnet. Damit kommentierte er die Ankündigung Bayerns, einen Vorvertrag über den Einkauf des Vakzins abzuschließen. Mertens räumte jedoch ein, dass ihm keine zusätzlichen Angaben vorlägen.
Bayern könnte laut Ministerpräsident Markus Söder 2,5 Millionen Impfdosen voraussichtlich im Juli erhalten, wenn Sputnik V in Europa zugelassen werden sollte. Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, sagte am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“, er kenne diese Nachricht nur aus der Presse.
Ihm seien nur die publizierten Daten bekannt, die „sehr gut aussehen“. Jedoch wisse er nicht, was der EU-Arzneimittelbehörde EMA vorliege.
„Wenn der Impfstoff geprüft und zugelassen wird, hätte ich persönlich dagegen nichts einzuwenden“, betonte Mertens.
Er finde es prinzipiell gut, dass man jetzt versuche sich den Impfstoff zu sichern, sagte Mertens zu dem von Söder angekündigten Vorvertrag über eine „Sputnik"-Beschaffung. „Dass das jetzt wieder als bayerischer Alleingang geplant sein sollte, wenn das denn so ist, davon bin ich nicht so sehr überzeugt.“
Corona-Impfstoff Sputnik V (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.04.2021
Ankündigung Söders: Bayern unterzeichnet Vorvertrag für Lieferung von Corona-Impfstoff „Sputnik V“
Russland hatte im August 2020 mit „Sputnik V" den weltweit ersten Corona-Impfstoff für eine Anwendung in der Bevölkerung freigegeben. Nach Informationen der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ zeigte Sputnik V in der dritten Testphase eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent.
Laut Alexander Ginsburg, Leiter des Gamaleja-Instituts, bietet das Vakzin einen hundertprozentigen Schutz vor einem schweren und mittelschweren Krankheitsverlauf. Derzeit prüft die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) den Antrag auf Zulassung des Mittels in der EU.
Sind Sie in den sozialen Netzwerken aktiv? Wir auch! Werden Sie SNA-Follower auf Telegram, Twitter oder Facebook! Für visuelle Inhalte abonnieren Sie SNA bei Instagram und YouTube!
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала