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Eine Million Dollar für Erniedrigung: Die sechs skurrilsten Einkommensquellen

© CC0 / PixabayEuro- und US-Dollar-Scheine (Symbolbild)
Euro- und US-Dollar-Scheine (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.04.2021
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Eine Frau aus der Stadt Birmingham (US-Bundesstaat Alabama) hat mehr als eine Million Dollar damit verdient, Männer zu demütigen, schreibt das Portal Daily Mail diese Woche. SNA hat die wohl sonderbarsten Einkommensquellen gesammelt, die so manchen nicht nur Abwechslung ins Leben gebracht, sondern auch einen Haufen Geld beschert haben.

Großes Geld für kleine Dinge

Paige Bauer aus Birmingham kam nach ihrem Militärdienst kaum über die Runden. Im Februar 2020 eröffnete sie ein Konto bei OnlyFans, einen Portal mit vorwiegend erotischen Inhalten, und begann, Geld mit der Demütigung von Männern zu machen.

„Zuerst konnte ich nicht glauben, dass man seinen Lebensunterhalt damit verdienen kann, Menschen im Internet zu beleidigen“, sagt die 30-Jährige.

Später stellte sich aber heraus, dass die Nachfrage nach einem solchen Service unerwartet hoch war. Im ersten Jahr verdiente sie 1,3 Millionen Dollar (rund eine Million Euro). Einige Kunden zahlen ihr jeden Monat mehr als tausend Dollar (fast 850 Euro) für Mobbing. Außerdem nimmt Bauer 20 US-Dollar (ungefähr 17 Euro) von Männern, die eine Beurteilung ihres Penis wünschen.

„Die meisten meiner Kunden kommen zu mir, nachdem sie ‚Demütigung des kleinen Penis‘ auf Google gesucht haben.Ich liebe es, mich auf Anfrage über sie lustig zu machen.Sobald ich einen neuen Fan habe, sage ich: ‚Lass mich das kleine Ding sehen‘ – sie lieben es!“
Sparschwein (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.03.2021
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Shirtee-Geld

Im Jahr 2009 hat der damals 26-jährige Amerikaner Jason Sadler für mediale Aufmerksamkeit gesorgt, indem er seinen Oberkörper „verkaufte“. Dafür gestaltete er die Website I Wear Your Shirt (dt: Ich ziehe Ihr T-Schirt an) und präsentierte sich täglich mit einem neuen Oberteil. Täglich stiegen die Preise für diese Werbung. Der Kunde, der Jasons erstes Shirt am ersten Januar buchte, musste dafür nur einen Dollar hinblättern - bis zum 31. Dezember war das Service dann für satte 365 Dollar zu haben.Nach Berücksichtigung der Einnahmen aus Wettbewerben und anderen Unternehmen belief sich das Gesamteinkommen von Sadler im Jahr 2009 auf ungefähr 85.000 Dollar (heute mehr als 71.000 Euro).
Laut Sadler kann seine Firma mit rund 1500 Kunden aufwarten, darunter Riesen wie Nissan und Starbucks. Der Tagespreis ist mittlerweile sehr viel höher angesiedelt. Am 6. Mai 2013 wurde die Webseite „I Wear Your Shirt“ geschlossen.

Hausputz mit Domina

Die unter dem Pseudonym Zoe Noir tätige Londoner Domina lässt Männer ihre Wohnung putzen. Dafür fordert sie Hunderte von Pfund, schreibt das Portal Unilad. Die Frau behauptet, in der Vergangenheit als Maklerin gearbeitet und ein gutes Gehalt bezogen zu haben. Vor einigen Jahren stieß sie auf einen Artikel über Dominas, wo behauptet wurde, dass man mit dieser Art von Nebenjob seinen Lebensunterhalt verdienen könne.
2016 kündigte die Britin ihren Job und ging nach Prag, um die Geheimnisse der Meisterschaft von professionellen Dominas zu lernen, hieß es weiter. Nach ihrer Rückkehr in die englische Hauptstadt machte sie Werbung für BDSM-Dienste und fand zwei Tage später ihren ersten Kunden. Ein Mann putzte ihre Wohnung und betete ihre Füße an. Dabei erniedrigte sie ihn und nahm natürlich auch Geld dafür. Für eine Stunde solch einer Hausarbeit zahlen Kunden Noir zwischen 300 und 500 Pfund Sterling (zwischen 350 und 580 Euro). Noir muss sich weder ausziehen noch Geschlechtsverkehr mit den Kunden haben, so das Portal. Also schlägt sie zwei Fliegen mit einer Klappe – die Wohnung ist sauber und das Portemonnaie voll.

Geld stinkt nicht. Oder doch?

Als professioneller Tierkotreiniger kann man laut Medien ebenfalls einiges verdienen. Ein Reinigungsservice für Haustiere in Atlanta hat einige Zeit mit dem Versprechen geworben, dass eine und dieselbe Person regelmäßig für diese Zwecke einen Besuch abstatten würde. Je nach Bedarf gab es auch das Angebot, dass die Exkremente des Haustieres auf ungewöhnliche Gegenstände untersucht werden – wer weiß, wo zum Beispiel der verlorene Ring steckt.
Triumphwagen mit erotischen Motiven in Pompeji - SNA, 1920, 27.02.2021
Triumphwagen mit erotischen Motiven in Pompeji ausgegraben – Fotos

Ich-AG

Der Amerikaner Mike Merrill hat sich im Jahr 2008 selbst zur Aktiengesellschaft „KMikeyM“ gemacht. Merrill lässt mittlerweile fremde Menschen über fast jede Entscheidung seines Lebens abstimmen – ob er nun Vegetarier oder Fleischesser sein, in Mexiko oder auf Hawaii Urlaub machen, oder für die Republikaner oder die Demokraten stimmen soll. Rund 2000 Aktionäre bestimmen das Leben von Mike Merrill. Umgerechnet über 100.000 Euro war er in Spitzenzeiten wert.

Geteilte Nasenfreude ist doppelte Freude

Interesse an getragener Unterwäsche gab es schon immer, aber in Japan scheint das zum Alltag zu gehören – denn dort lassen sich sogar spezielle Höschen-Automaten finden. Die Preise für solche Pakete sind laut Medien unterschiedlich und belaufen sich auf 800 bis 8000 Yen (rund sechs bis 60 Euro).Der Kunde darf zur Qualitätsprüfung der Ware die Pakete nicht öffnen. Die Wahl erfolgt nur auf Grundlage des Fotos, das jede Packung in Form eines Zertifikats schmückt. Es zeigt jene Frau, die am selben Tag im Geschäft das Kleidungsstück vorbeigebracht hat. Name, Alter, und manchmal sogar die Blutgruppe sind zusätzliche Details, die die duftende Nasenfreude zu einem teuren Gut machen.
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