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Deutschland will bilateralen Vertrag für Ankauf von „Sputnik V“ aushandeln – Reuters

© SNA / Vladimir ZhivojinovitschSputnik V
Sputnik V - SNA, 1920, 08.04.2021
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Nach dem gemelseten Verzicht Brüssels auf einen Vorvertrag zur Beschaffung des russischen Impfstoffs „Sputnik V“ will Deutschland nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters einen bilateralen Vertrag für den Ankauf des russischen Vakzins „Sputnik V” aushandeln.
In der Sitzung der EU-Gesundheitsminister habe die EU-Kommission am Mittwoch erklärt, keinen Vorvertrag zu „Sputnik V“ wie mit den anderen Impfstoffanbietern schließen zu wollen, berichtet die Nachrichtenagentur unter Verweis auf Teilnehmerkreise.
Bundesminister Jens Spahn habe bei dem Treffen angekündigt, dass Deutschland nunmehr bilateral einen Vertrag aushandeln werde, um sich den Impfstoff zu sichern. Zuerst müsse dabei geklärt werden, welche Mengen Russland überhaupt wann liefern könne. In jedem Fall setze Deutschland aber weiterhin auf eine europäische Zulassung, habe Spahn betont. Moskau müsse der europäischen Arzneimittelagentur EMA dafür nun die notwendigen Daten liefern.
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Die Bundesregierung dringt seit längerem darauf, dass die EU-Kommission auch über einen möglichen Ankauf dieses Serums verhandelt. EU-Kommissar Thierry Breton hatte das als nicht notwendig bezeichnet, weil sich die EU bereits genügend Impfstoff von anderen Herstellern gesichert habe. Etliche EU-Staaten haben sich aber auf bilateralem Weg bereits Dosen von „Sputnik V“ gesichert. CSU-Chef Markus Söder hat angekündigt, dass Bayern einen Vorvertrag für den Bezug von „Sputnik V“ mit einem Hersteller in Illertissen schließen werde. Sollte das Vakzin in Europa zugelassen werden, dann werde der Freistaat rund 2,5 Millionen Impfdosen voraussichtlich im Juli erhalten, hieß es.
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