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Pfizer stoppt Impfstoff-Lieferungen und nennt Israel „Bananenrepublik“

© REUTERS / Dado RuvicCorona-Impfstoff von Pfizer (Symbolbild)
Corona-Impfstoff von Pfizer (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.04.2021
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Die „Jerusalem Post“ berichtet, dass der US-Produzent Pfizer die Lieferung seines Corona-Impfstoffs nach Israel gestoppt habe. Angeblich soll das Land, das als „Impfweltmeister“ gilt, seine Rechnungen nicht bezahlt haben. Ein Vertreter des Pharmariesen bezeichnete Israel gar als "Bananenrepublik".
Am Sonntag sollten eigentlich weitere 700.000 Dosen des begehrten mRNA-Impfstoffs von Biontech und Pfizer in Israel eintreffen. Der Impfstoffhersteller habe die Lieferung nun jedoch erst einmal gestoppt, berichtet die „Jerusalem Post“. Hintergrund sei, dass Israel wohl noch nicht für die letzten 2,5 Millionen gelieferten Dosen bezahlt habe.

„Bananenrepublik“

Ein Vertreter von Pfizer bezeichnete Israel daraufhin im israelischen „Army Radio“ als „Bananenrepublik“. Man sei überrascht, dass ausgerechnet ein für sein Pandemie-Management so gefeiertes Land wie Israel in Zahlungsverzug geraten ist.
Auf offizielle Anfrage drückte sich das US-amerikanische Unternehmen Pfizer vorsichtig aus und unterstrich, dass die ursprünglich mit Israel im November 2020 vereinbarte Liefermenge erfüllt wurde. Während die Verhandlungen über weitere Bestellungen mit der Regierung laufen, könne es zu „Anpassungen“ bei den Lieferungen kommen.
Impfdosen von Sputnik V - SNA, 1920, 05.04.2021
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Ursprünglich hatte Israel zehn Millionen Dosen bei Pfizer bestellt und diese auch bezahlt. Im Februar wurde klar, bei dem Tempo, dass Israel bei den Massenimpfungen vorlegte, würden die Dosen nicht reichen. So traf Premierminister Benjamin Netanyahu mit dem Pfizer-CEO Albert Bourla eine Vereinbarung über eine zusätzliche Lieferung. Für die seitdem gelieferten 2,5 Millionen Dosen soll Israel bisher nicht bezahlt haben.
Das israelische Gesundheitsministerium kommentierte dies auf Anfrage der „Jerusalem Post“ nicht.
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