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„Nachtwölfe“ ändern das Format ihrer Tour, aber wollen nach wie vor der Befreier Europas gedenken

© SNA / Konstantin MikhalchewskyNachtwölfe
Nachtwölfe - SNA, 1920, 07.04.2021
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Die internationale Motorradfahrt des Biker-Clubs „Nachtwölfe“ zum 76. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland wird zum ersten Mal in europäischen Hauptstädten beginnen und in Moskau am Roten Platz enden, was die Rückkehr der Soldaten der Roten Armee in ihre Heimat symbolisiert.
Etwa 100 Mitglieder der Motorradclubs aus Deutschland, den Niederlanden, der Slowakei, Slowenien, Polen, Montenegro, Tschechien und anderen europäischen Ländern werden sich den russischen Teilnehmern in Petersburg anschließen, wo die traditionelle Biker-Tour offiziell am 2. Mai startet. Ihr feierlicher Abschluss findet am 9. Mai an der Kremlmauer statt.
„Daher der symbolische Slogan der diesjährigen Fahrt“, sagte der Leiter des Motorradclubs „Nachtwölfe“, Alexander Zaldostanov (Chirurg). „Zum traditionellen Motto ,Auf den Wegen des Sieges!‘ fügen wir noch ,Auf den Heimweg!‘ hinzu. Wir laden unsere Brüder, Mitglieder der internationalen Biker-Bewegung ein, diesmal den Tag des Sieges in Moskau zu feiern.“
Auch Biker aus Deutschland bereiten sich auf die lange Tour vor, wie der deutsche „Nachtwölfe“-Sprecher Alexander Schulz gegenüber SNA sagte. „Zwar wissen wir noch nicht, wie streng die Corona-Bestimmungen bei uns Anfang Mai sind und wie frei wir uns bewegen dürfen, gibt es schon einige Mitglieder unseres Clubs, die so eine Fahrt planen. Wir wollen zunächst Torgau und Berlin besuchen. Wenn Hotels freigegeben werden, machen wir eine Zwei-Tage-Tour. Dann darf die Gedenkstätte Bergen-Belsen in der Nähe Hannover nicht fehlen. Wegen der Quarantäne-Bestimmungen werden wir diesmal keine große Kolonne bilden, sondern passieren die Grenze zu Russland in kleinen Gruppen, und erst dann gibt es eine geschlossene Kolonne.“
© SNA / Kirill KalinnikowNachtwölfe
Nachtwölfe - SNA, 1920, 07.04.2021
Nachtwölfe
Einer der Organisatoren der Aktion, Andrei Bobrovsky, bemerkte, europäische Biker planen, die Fahnen von Militäreinheiten aus Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei, die zusammen mit der Roten Armee gegen Nazi-Deutschland kämpften, mit nach Moskau zu nehmen. Er machte auch auf die Quarantänemaßnahmen aufmerksam, die eine Teilnahme an der Fahrt erschweren, „aber in Russland ist die Situation im Vergleich zu ganz Europa viel besser, und die Biker wollen kommen und es mit eigenen Augen sehen.“
Teilnehmer der Motorradfahrt werden auf dem Weg nach Moskau auch eine neue Gedenkstätte an der Stelle blutiger Schlachten um Rschew besuchen, die größte in der neuesten Geschichte Russlands, die erst im vergangenen Sommer eröffnet wurde, vergleichbar mit den Denkmälern in Wolgograd und im Treptow-Park.
Zum siebten Mal nimmt Dariusz Kaczmarczyk aus Polen mit seinem Motorrad an der Tour teil. „Jedes Mal fuhren wir von Russland nach Berlin, und jetzt ist es umgekehrt der Fall, eben nach Russland. Ich habe immer davon geträumt, sich an der Siegesparade auf dem Roten Platz zu beteiligen. Während des Zweiten Weltkrieges fielen in Polen sechs Millionen Menschen. Die Polen kämpften an allen Fronten. Ich fahre nach Russland, um den gemeinsamen Sieg über den Faschismus zu feiern und meinen Söhnen davon zu erzählen.“ Er glaubt, dass es in Polen trotz der Politik der Regierung viel mehr Menschen gibt, die Russland Respekt zollen und mit den Russen in Freundschaft leben wollen. „Es gibt viele Wege, aber nur eine Richtung!“, sagt der polnische Biker.
Fahrradmarkt in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.02.2021
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