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Über 530 Millionen User betroffen: Facebook kommentiert jüngstes Datenleck

© AP Photo / Noah BergerFacebook (Symbolbild)
Facebook (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.04.2021
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Das soziale Netzwerk Facebook hat zum jüngsten Leck von Daten von über 530 Millionen Nutzern Stellung genommen. Ein Hackerangriff wird nicht als Ursache genannt. Das folgt aus einer Mitteilung des Unternehmens auf seiner Webseite.
„Es ist wichtig, zu verstehen, dass böswillige Akteure die Daten nicht durch einen Hackerangriff auf unsere Systeme, sondern durch das Abrufen von Daten von unserer Plattform im September 2019 erhalten haben“, heißt es.
Wie es weiter verlautete, waren die Täter an Informationen gekommen, indem sie Daten von Web-Ressourcen - dem so genannten Web-Scraping - extrahierten. Facebook verfüge über Teams, die sich mit solchen Problemen befassen.
Zuvor war berichtet worden, dass die Europäische Aufsichtsbehörde für den Schutz personenbezogener Daten die Informationen über das Leck von Daten von 533 Millionen Facebook-Usern überprüfe.
Laut einem Bericht des „Business Insider“ wurden am Wochenende die Daten von 533 Millionen Nutzern, die 2019 erbeutet worden waren, im Internet veröffentlicht. Zu den bekannt gegebenen Nutzerdaten zählen Telefonnummern, die mit dem vollständigen Namen, Geburtsdatum, E-Mail-Adressen und Beziehungsstatus kombiniert sein sollen.
Facebook wird vom gleichnamigen US-amerikanischen Unternehmen Facebook Inc. betrieben. Im Jahr 2019 belief sich der Umsatz von Facebook auf 70,7 Milliarden US-Dollar.
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