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Kommunen sollten entscheiden: Lehrerverband fordert Flexibilität bei Schulöffnungen

© AP Photo / Michael ProbstSchulkinder
Schulkinder - SNA, 1920, 07.04.2021
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Über die mögliche Beendigung des Fernunterrichts nach den Osterfeiern sollen nach Ansicht des Deutschen Lehrerverbands Kommunen, Gesundheitsämter und Schulträger entscheiden. Darüber berichtet die deutsche Presse-Agentur am Mittwoch. Der Verbandschef Heinz-Peter Meidinger forderte dabei strenge Schutzmaßnahmen.
Laut dem Verbandschef Heinz-Peter Meidinger müssten für einen Präsenzunterricht strenge Vorgaben gelten. Die Schulen sollten je nach vorhandenen Schutzmaßnahmen geöffnet werden:
„Wir müssen flexibel vorgehen und können nur dort, wo zusätzliche Maßnahmen des Gesundheitsschutzes möglich sind – etwa Lehrerimpfungen oder verpflichtende Schnelltests – die Schulen auch bei etwas höheren Inzidenzen offen halten. Das sollte vor Ort entschieden werden“, sagte Meidinger den „Stuttgarter Nachrichten“ und der „Stuttgarter Zeitung“. Bei sehr hohen Inzidenzen sei dies sicher nicht möglich.
Bei strengen Vorgaben drohe zwar ein Flickenteppich von offenen und geschlossenen Schulen von Landkreis zu Landkreis, räumte der Verbandschef ein. „Aber der beruht auf Vorgaben, die sich streng nach wissenschaftlichen Kriterien und vereinbarten Standards orientieren: Inzidenzzahlen, Impfquoten und der Anzahl obligatorischer Schnelltests“, sagte er. Das führe zwar auch zu Ungerechtigkeiten, die Bildungsgerechtigkeit werde jedoch wegen Corona ohnehin auf eine harte Probe gestellt.
Die Kultusminister der Länder beraten an diesem Donnerstag über das weitere Vorgehen an den Schulen. In neun der 16 Bundesländer gehen am Sonntag die Osterferien zu Ende. In einigen Ländern ist schon wieder Unterricht, Hamburg hatte keine Osterferien und in Hessen und Schleswig-Holstein dauern die Ferien noch bis Ende kommender Woche. Viele Bundesländer haben für ihre Schulen bereits Pläne gemacht, in anderen wird noch beraten, wie es weitergeht.
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So schickt zum Beispiel Brandenburg Schüler oberhalb der Grundschule erst einmal wieder in den „Fernunterricht“. In Baden-Württemberg müssen sogar die Grundschüler zunächst wieder zu Hause bleiben. In anderen Ländern bleibt es nach derzeitigem Stand beim bisherigen Wechselbetrieb.
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