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Massentötung von Nerzen in Dänemark: EU genehmigt Milliardenhilfe

© SNA / Dmitrij BaltermantzEin Nerz
Ein Nerz - SNA, 1920, 07.04.2021
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Nach der umstrittenen Notschlachtung von Millionen Nerzen in Dänemark sollen die betroffenen Unternehmen des Königreichs nun Staatshilfen in Höhe von insgesamt rund 1,75 Milliarden Euro erhalten. Das entschied die EU-Kommission.
Mit dem Geld sollen Nerzzüchter und andere Betriebe der Nerzbranche für die Einbußen entschädigt werden, wie eine EU-Kommissarin am Mittwoch mitteilte.
„Um zu vermeiden, dass sich Ähnliches im Jahr 2021 wiederholt, hat die Regierung das Halten von Nerzen bis Anfang 2022 verboten“, wurde sie von der Deutschen Presse-Agentur zitiert.
Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hatte Anfang November die Tötung aller Zuchtnerze im Land angekündigt. Begründet wurde die Maßnahme damit, dass das Coronavirus in den Tieren mutiert sei und sich auf Menschen übertragen habe.
Nerz (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.02.2021
Alle Nerze auf dänischen Farmen gekeult
Im Februar teilte die dänische Lebensmittelbehörde mit, dass alle Nerze auf den Farmen des Landes getötet worden seien. Die Keulung der mehr als 15 Millionen Nerze löste eine Debatte in Dänemark aus.
Etwa vier Millionen der mehr als 15 Millionen getöteten Tiere wurden auf Militärgeländen vergraben, viele traten aber im Zuge der Verwesung wieder an die Erdoberfläche. Die Tiere sollen wieder ausgegraben und bis Mitte Juli verbrannt werden.
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