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Ohne „triftigen Grund“ eingereist: Hunderte über Ostern in Mecklenburg-Vorpommern abgewiesen

© AFP 2021 / BARBARA GINDLPolizeibeamte kontrollieren Autofahrer inmitten der Corona-Pandemie. Symbolfoto
Polizeibeamte kontrollieren Autofahrer inmitten der Corona-Pandemie. Symbolfoto - SNA, 1920, 06.04.2021
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Von Karfreitag bis Ostermontag hat die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern bei den Corona-bedingten Einreisekontrollen mehrere Tausend Fahrzeuge und deren Passagiere kontrolliert. Über 500 Menschen mussten das Land wieder verlassen.
Vor allem im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurden über Ostern verstärkt stationär und mobil Kontrollen durchgeführt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Hintergrund waren zum einen das weiterhin bestehende Verbot der touristischen Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern, auch Tagestourismus. Zudem hat die Polizei die Einhaltung der Corona-Regeln in Zusammenarbeit mit den originär dafür zuständigen Ordnungs- und Gesundheitsämtern der Landkreise überprüft.
Insgesamt wurden seit Karfreitag 274 Fahrzeuge aus dem an die Ostsee grenzenden Land zurückgewiesen und 533 Personen mussten Mecklenburg-Vorpommern verlassen, da sie keine „triftigen Gründe“ für ihre Einreise im Sinne der aktuellen Corona-Landesverordnung angeben konnten. Die abgewiesenen Personen verhielten sich nach Angaben der Polizei im Allgemeinen kooperativ. Insgesamt wurden am Osterwochenende etwa 2500 Fahrzeuge kontrolliert.

Anzeigen wegen Verstößen gegen Corona-Regeln

Alleine am Ostermontag hat die Polizei nach eigenen Angaben etwa 44 Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung festgestellt, die meisten in Neubrandenburg. Dabei ging es unter anderem um Nichteinhaltung der Kontaktbeschränkungen sowie Verstoß gegen die Maskenpflicht. Es wurden sieben Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten aufgenommen. Insgesamt wurden seit Karfreitag etwa 171 Verstöße festgestellt, die meisten im Bereich Röbel (Müritz). Hauptsächlich ging es bei den Verstößen um Einreisebestimmungen, Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen. Es wurden insgesamt über Ostern circa 43 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten aufgenommen, lässt die Polizei wissen. Für Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung sieht der Bußgeldkatalog Strafen zwischen 150 und 2000 Euro pro Person vor.
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Hiermit hält sich das Land an das auf dem letzten Treffen der Ministerpräsidenten im März beschlossenen Verbot der touristischen Einreisen innerhalb Deutschlands. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) zeigte sich damals allerdings von der Entscheidung enttäuscht. Die Regierung habe nicht schlüssig erklären können, warum sie den Urlaub nach Mallorca zulasse, aber Bedenken habe, wenn die einheimische Bevölkerung eine halbe Stunde mit dem Auto in eine nahe Ferienwohnung fahre, kritisierte Schwesig.
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