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Nachtnews: Rasantes Wirtschaftswachstum 2021, Corona-Modellprojekt im Saarland startet

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 06.04.2021
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IWF prognostiziert starkes Wachstum der Wirtschaft 2021; Linke will im April Spitzenkandidatur benennen; Geflügelpest schlimmer als 2016/2017.
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

IWF sieht rasantes Wirtschaftswachstum voraus

Am Dienstag will der Internationale Währungsfonds (IWF) seine globale Konjunkturprognose für 2021 vorstellen. Wie IWF-Chefin Kristalina Georgiewa in der vergangenen Woche ankündigte, geht der IWF von einer weiteren Beschleunigung des Wirtschaftswachstums aus. Zuvor lautete die Prognose für das Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung 5,5 Prozent. Dank Impfkampagnen werde sich die Wirtschaft in vielen Industriestaaten erholen, so Georgiewa. Besonders stark werde sich das in den USA zeigen, wo kürzlich ein Konjunkturpaket von rund 1,9 Billionen US-Dollar beschlossen wurde. Für China sieht der IWF ein starkes Wachstum von rund acht Prozent voraus, für Deutschland einen Zuwachs von immerhin 3,5 Prozent.
Pfund Sterling (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.03.2021
Britische Wirtschaft wächst zum Jahresende stärker als erwartet

Saarland startet Corona-Modellprojekt

Am Dienstag beginnen im Saarland trotz steigender Inzidenzwerte erste Lockerungen nach dem Lockdown. Außengastronomie, Kinos, Theater, Fitnessstudios und Sporthallen dürfen wieder öffnen. Wer das Angebot nutzen möchte, muss einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist.
„Es muss uns nach einem Jahr Pandemie mehr einfallen, als nur zu schließen und zu beschränken“, hatte Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) gesagt.
Das „Saarland-Modell“ gilt, solange die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt. Sollte diese überschritten werden, droht ein erneuter Lockdown.

Hausarztpraxen fangen mit Corona-Impfungen an

Ab Dienstag dürfen bundesweit rund 35.000 Hausarztpraxen in Deutschland beginnen zu impfen. Dieser Schritt gilt auch als Überleitung zur zweiten Phase der deutschen Impfstrategie. Es bestehe somit auch Anlass zur Hoffnung auf einen schneller Ablauf. Dieser fängt jedoch ebenfalls schleppend an: Die 940.000 Impfdosen der ersten Woche, welche den Praxen anfangs zugeordnet werden, rechnen sich auf 26 Impfdosen pro Praxis. Doch Nachschub sollte bald kommen: Bereits Ende April dürften Hausärzte mit über drei Millionen Impfdosen rechnen.
Der Verband der Privaten Krankenversicherungen (RVK) fordert somit vom Bund auf, ein rasches Vorantreiben der Impfungen in den Betrieben zu fördern. Der Präsident des RVK, Florian Reuther, sagte dazu zur Deutschen Presse-Agentur: „Der Start der Impfkampagne auch durch Hausarztpraxen ist ein richtiger Schritt, doch er reicht nicht aus, um den Corona-Impfschutz so schnell wie irgend möglich an so viele Menschen wie möglich zu bringen. Schon jetzt muss die Politik den nächsten Schritt vorbereiten und die Impfung in den Betrieben und bei allen anderen Arzt- und Zahnarztgruppen ermöglichen, sobald in den nächsten Wochen die Impfstofflieferungen wie erwartet ansteigen.“

Wissler: Spitzenkandidatur noch im April klären

Die kürzlich gewählte Linke-Chefin Janine Wissler hofft, die Spitzenkandidatur ihrer Partei für die Bundestagswahl bis Ende des Monats zu klären. Zunächst müsse man sich jedoch um Wahlprogramm und Wahlstrategie kümmern, so Wissler. „Es wäre gut, wenn wir die Frage der Spitzenkandidatur noch im April klären könnten. Die Parteivorsitzenden werden einen Vorschlag machen – nachdem wir mit allen Beteiligten gesprochen haben.“
Die Linke habe ihre Bereitschaft zu einer Koalition mit Grünen und SPD deutlich signalisiert, sei aber nicht bereit, dafür ihre Überzeugungen zu opfern, so Wissler weiter. „Wenn es nach der Bundestagswahl eine Mehrheit für Grüne, SPD und Linke gibt, dann sind alle drei Parteien in der Verantwortung, ernsthaft darüber zu reden, ob man sie nutzen kann.“

Nordkorea verzichtet auf Teilnahme an Olympischen Sommerspielen

Medienberichten zufolge will Nordkorea wegen der Corona-Pandemie nicht an den Olympischen Sommerspielen in Tokio teilnehmen, die am 23. Juli starten sollen. Die Entscheidung sei getroffen worden, um die „Athleten vor der globalen Gesundheitskrise“ zu schützen, hieß es. Bisher ist aus Nordkorea kein einziger Corona-Fall gemeldet worden. Beobachter gehen aber davon aus, dass es schon zu Erkrankungen gekommen ist.
Logo der Olympischen Spiele - SNA, 1920, 26.03.2021
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Geflügelpest schlimmer als 2016/2017

Die derzeit in Deutschland grassierende Vogelgrippe hat bereits größeren Schaden angerichtet als der letzte große Ausbruch 2016/2017. „Das Virus scheint diesmal deutlich aggressiver zu sein, was die Geflügelhalter stark besorgt“, sagte Katharina Standke, Geschäftsführerin des Geflügelwirtschaftsverbandes Brandenburg. 1,8 Millionen Stück Geflügel mussten bereits getötet werden. Wie hoch der Schaden tatsächlich ist, könne derzeit nicht beziffert werden.

Weinsteins Anwälte rollen Prozess um Vergewaltigung neu auf

Der Prozess um den 69-jährigen Verurteilten und ehemaligen Filmproduzenten Harvey Weinstein soll neu aufgerollt werden. Im Februar wurde Weinstein vom Obersten Gericht des Bundesstaats New York wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung zu 23 Jahren Haft verurteilt. Sein Anwalt, Arthur Aidala, bestätigt jedoch am Montag, dass Weinstein plant, Einspruch gegen das New Yorker Urteil zu erlegenen. „Herrn Weinstein wurde sein verfassungsmäßiges Recht verweigert, in einer fairen und unparteiischen Jury vor Gericht gestellt zu werden“, steht es im gerichtlichen Schreiben geschrieben. Begründet wurde der Einsprach mit einem parteiischen Juror, dem Richter James Burke, welcher durch die mediale Berichterstattung angeblich zu voreingenommen sein sollte.

Pentagon beobachtet Russlands Aktivitäten in der Arktis „sehr genau“

In einer Pressekonferenz am Montag äußerte sich der Pressesprecher des Pentagons, John Kirby, in Bezug auf die russisch militärischen Aktivitäten in der Arktis. Dazu sagte er, dass der Pentagon jene „sehr genau“ beobachten würde. „Niemand hat ein Interesse daran, dass die Arktis militarisiert wird“, meint Kirby in der Konferenz. Schließlich hätten auch die USA ein Interesse daran, dieArktis sicher zu halten. Die Region sei maßgebend für die Sicherheit des Landes: Das Gebiet könne nämlich als „potenzieller strategischer Korridor“ zwischen dem Indo-Pazifik, Europa und den Vereinigten Staaten genutzt werden. Auch in Betracht der vermutlich gewaltigen Mengen an Öl und Gas, ist die Arktis ein wertvolles Gebiet und führt deswegen öfter zu Streitigkeiten.
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