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Mehrheit der Beschäftigten hat noch kein Schnelltestangebot – Umfrage

Corona-Schnelltest - SNA, 1920, 06.04.2021
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Schnelltests gelten als ein Schlüssel zum Umgang mit der Corona-Pandemie. Doch nur etwa einem Viertel aller Präsenzbeschäftigten wird nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) ein Schnelltest angeboten.
So hätten 23 Prozent der befragten Beschäftigten in ihrem Betrieb in der zweiten Märzhälfte mindestens einmal pro Woche einen Schnelltest machen können, hieß es in der Mitteilung des WSI-Instituts der HBS von Dienstag. Für die Mehrheit (54 Prozent) gebe es hingegen weder betriebliche Schnelltests noch seien diese angekündigt. Sechs Prozent der Befragten sollen Zugang zu Testungen haben, jedoch noch nicht im vorgesehenen Umfang. Weitere 17 Prozent gaben an, dass der Arbeitgeber die Einführung von Schnelltests bereits angekündigt, aber noch nicht umgesetzt habe.
Die Umfrage sei zwar nicht repräsentativ, gründe sich aber auf eine Auswertung von 2832 Datensätzen.
„Die enttäuschend geringe Umsetzungsquote zeigt, dass eine verbindliche Regulierung notwendig ist, die eine konsequente und rasche Einführung von betrieblichen Schnelltests garantiert“, erklärte die WSI-Expertin für Arbeit und Gesundheit, Elke Ahlers. „Nur so können die Gesundheit der Beschäftigten und lückenlose betriebliche Abläufe sichergestellt werden.“
Die Bundesregierung soll Anfang April entscheiden, ob die Selbstverpflichtung der Wirtschaft zum Testangebot ausreiche. Sachsen und Berlin hätten für Betriebe mit Präsenzbeschäftigten ein Testangebot bereits zur Pflicht gemacht.
Testzentrum in Berlin, 29. März 2021 - SNA, 1920, 29.03.2021
Nur FFP2-Masken erlaubt und Testpflicht für Einzelhandel und Arbeit: Berlin verschärft Corona-Regeln
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