Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Mit 135.000 Schlägen zum Garpunkt: Mann hat Hähnchen mal ganz anders zubereitet

© CC0 / Hans Benn / PixabayHänchen (Symbolbild)
Hänchen (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.04.2021
Abonnieren
Hähnchen mit Schlägen gar hauen ist wahrscheinlich nicht das, was sich Fridays for Future unter Verzicht auf fossile Energieträger vorstellen. Genau genommen ist die Idee in jeder Hinsicht kompletter Quatsch. Aber wenn man es weniger genau nimmt, ist die neue Methode, bei der das Hähnchen wirklich „bearbeitet“ wird, recht unterhaltsam.
Wer glaubt, dass Ofen, Herd und Grill die einzigen Mittel sind, um ein Hähnchen knusprig zu grillen, wird sein blaues Wunder erleben. Eine ganz neue Zubereitungstechnik hat im März von sich reden lassen, die auf Hitze in gewöhnlichem Sinne verzichtet. Das Hähnchen wurde hier nämlich rein mechanisch bearbeitet, es wurde – salopp gesprochen – heiß geschlagen, wie im folgenden Video zu sehen ist:
Um das Ergebnis zu erreichen, musste die Schlag-Apparatur an die Anforderungen angepasst werden: Nicht nur, mussten die Schläge schnell genug kommen, um das Hähnchen heiß werden zu lassen, sie durften auch nicht zu fest sein, damit das Hähnchen sich nicht in seine Bestandteile auflöst. Außerdem musste das Hähnchen mit einem speziellen Gel wärmeisoliert werden, damit die Wärme sich anreichert.
Nach einer Reihe technisches Pannen, erreichte das Fleisch eine Temperatur von 60 Grad Celsius und war endlich offiziell durch. Normalerweise wird Hähnchen zwar erst bei einer höheren Temperatur von Keimen befreit. Allerdings hat eine deutlich längere Garzeit laut Louis Weisz, der das Gerät entwickelt hat, denselben Effekt.
Doch die Überraschung war groß, als Weisz das fertige „Hähnchen“ herausholte, denn es war zu einer Art Steak zusammengeschlagen worden, das geschmacklich sehr mittelmäßig geschmeckt haben soll.
Um auch die Hähnchenform zu erhalten, startete der Hobby-Ingenieur also einen weiteren Versuch und hatte dann schließlich Erfolg. Der Aufwand: gerade einmal 135.000 Schläge beziehungsweise 7500 Wattstunden und etwa acht Stunden Wartezeit. Damit verschlang diese Methode etwa das Dreifache an Energie wie ein traditionell im Ofen zubereitetes Hähnchen. Energieeffizient geht anders und auch das Video entpuppt sich als Werbung für den Lebensmittellieferanten „Hello Fresh“, die aber mit fast zehn Millionen Klicks für Unterhaltung gesorgt hat.
Diese hinreißenden Otter haben einen leckeren Tipp  - SNA, 1920, 06.04.2021
Zeit für gesundes Frühstück: Diese hinreißenden Otter haben einen leckeren Tipp
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала