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Wegen Twitter-Post: Chinas Botschafter ins türkische Außenamt einbestellt

© AP Photo / Turkish Presidency via AP, PoolLiu Shaobin, Botschafter der VR China (l.), nach Überreichung des Beglaubigungsschreibens an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan (Archiv)
Liu Shaobin, Botschafter der VR China (l.), nach Überreichung des Beglaubigungsschreibens an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan (Archiv) - SNA, 1920, 06.04.2021
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Der Botschafter Chinas in Ankara, Liu Shaobin, ist wegen eines Tweets der chinesischen diplomatischen Mission ins türkische Außenministerium einbestellt worden. Das erfuhr die Agentur SNA-News am Dienstag in den diplomatischen Kreisen in Ankara.
Zuvor hatte die diplomatische Mission des Reichs der Mitte im Kurznachrichtendienst Twitter geschrieben, dass das hauptsächlich von den turksprachigen Uiguren bewohnte autonome Gebiet Xinjiang ein integrierter Bestandteil Chinas sei.
„Das ist eine international anerkannte unwiderlegbare Tatsache. Die chinesische Seite verurteilt entschieden beliebige Übergriffe von Personen oder Staaten auf die Souveränität und territoriale Integrität Chinas. Die chinesische Seite behält sich das Recht auf eine fundierte Antwort vor“, hieß es.

UN werfen China Diskriminierung der Uiguren vor

Ende August 2018 hatten Experten des UN-Ausschusses gegen Rassendiskriminierung in einem Bericht mitgeteilt, dass bis zu einer Million Uiguren in sogenannten „Umerziehungslagern“ in Xinjiang gehalten würden. Das chinesische Außenamt erklärte, derartige Informationen hätten weder Hand noch Fuß und entsprächen nicht der Wirklichkeit.
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Dem Außenministerium in Peking zufolge haben Probleme von Xinjiang nichts mit der Einhaltung der Menschenrechte zu tun. Es gehe nicht um ethnische oder religiöse Probleme, sondern um Gewalt, Terrorismus und Separatismus, hieß es in Peking.
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