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Astrazeneca-Risiken: Britische Medizinforscher prüfen Thrombose-Fälle

© REUTERS / YVES HERMANGebrauchte Dosen vom AstraZeneca-Impfstoff
Gebrauchte Dosen vom AstraZeneca-Impfstoff - SNA, 1920, 06.04.2021
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Die britische Arzneimittelbehörde (MHRA) untersucht Fälle von ungewöhnlichen Blutgerinnseln im Gehirn, die nach einer Impfung mit dem Astrazeneca-Präparat aufgetreten sein sollen. Wie MHRA-Chefin June Raine am Dienstag sagte, werden derzeit spezifische Arten von Gerinnungsstörungen mit einer geringen Anzahl an Blutplättchen gründlich untersucht.
Laut einem zuvor erschienenen Medienbericht erwägt die Behörde, das Vakzin von Astrazeneca nicht mehr für unter 30-Jährige zu empfehlen. Eine regulatorische Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, so Raine. Laut der Behörde sollen die Impftermine weiterhin wahrgenommen werden.
AstraZeneca-Impfung in Spanien - SNA, 1920, 06.04.2021
EMA-Vertreter: Astrazeneca-Impfung und Thrombose haben Zusammenhang
In Deutschland hatten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wegen der Thrombose-Fälle, die vor allem bei jungen Frauen auftraten, darauf geeinigt, das Vakzin in der Regel nur noch Über-60-Jährigen zu verabreichen. Für jüngere Menschen ist eine Impfung damit nur nach einer Risikoaufklärung möglich.
In Deutschland waren nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts bis Anfang vergangener Woche 31 Verdachtsfälle von Hirnvenenthrombosen nach einer Astrazeneca-Impfung gemeldet worden. Etwa drei Millionen Menschen hatten das Vakzin bis dahin verabreicht bekommen. In Großbritannien sind nach MHRA-Daten aus letzter Woche bei mehr als 18 Millionen Impfungen mit Astrazeneca insgesamt rund 30 Fälle von seltenen Blutgerinnseln gemeldet worden. Die verhältnismäßig höhere Zahl an Fällen in Deutschland ist noch nicht geklärt.
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