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Russland entwickelt superschwere Rakete für Mond- und Marsflüge

© SNA / Pressedienst von Roskosmos / Zur BilddatenbankRakete „Sojus“
Rakete „Sojus“  - SNA, 1920, 05.04.2021
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In Russland wird derzeit eine superschwere Rakete mit einer Nutzlastkapazität von bis zu 200 Tonnen entwickelt. Sie soll für Mond- und Marsmissionen genutzt werden. Das teilte der Flugleiter des russischen Teils der Raumstation ISS, Wladimir Solowjow, am Montag in Moskau bei einem internationalen Symposium zum Thema „Der Mensch im Weltraum“ mit.
Solowjow zufolge werden zunächst Vorentwürfe für superschwere Trägerraketen zweier Arten – mit mehr als 100 Tonnen Tragkraft und bis zu 200 Tonnen Tragkraft – konzipiert. Mit solchen Raketen werde man zum Mond und in den ferneren Weltraum, darunter auch zum Mars, fliegen, so der Flugleiter.
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Bereits früher wurde über die Entwicklung von Raketen der Typen „Jenissej“ und „Don“ in Russland berichtet. „Jenissej“ hat eine Startmasse von 3167 Tonnen. Die Rakete kann mindestens 100 Tonnen Nutzlast in eine niedrige Erdumlaufbahn und 26 Tonnen in eine geostationäre Bahn bringen sowie 27 Tonnen bei einem Mondflug befördern. Die zweitgenannte Rakete, „Don“, ist leistungsstärker und hat eine Startmasse von 3281 Tonnen. Ihre Nutzlastwerte sind jeweils 140, 29,5 und 33 Tonnen.
Die Nutzlastkapazität der bisher leistungsstärksten US-Rakete „Saturn V“, die im Rahmen des US-Mondprogramms in den 60er bis 70er Jahren eingesetzt wurde, betrug etwa 140 Tonnen. Die sowjetische Energija-Rakete konnte 105 Tonnen Nutzlast in eine niedrige Erdumlaufbahn bringen.
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