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„Impfen darf nicht zur Mutprobe werden“: Hausärzteverband zu Astrazeneca-Impfung

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Logo der deutschen Filiale des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca in Wedel bei Hamburg  - SNA, 1920, 05.04.2021
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Hausärzte-Chef Ulrich Weigeldt will mehr Deutlichkeit über die Nebenwirkungen des Präparats des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca, zumal Corona-Impfungen in vielen Hausarztpraxen bevorstehen.
Zum Start der Corona-Impfungen in vielen Hausarztpraxen fordert Verbandschef Ulrich Weigeldt Klarheit „Impfen darf nicht zur Mutprobe werden - weder für die Patienten noch für den Arzt“, sagte der Chef des Hausärzteverbandes der „Bild“ (Dienstag).
Bund und Länder hatten vor einer Woche nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) beschlossen, den Impfstoff von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahre einzusetzen. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen.
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Es fehle an Klarheit, welche Vorerkrankungen und Prädispositionen die Geimpften gehabt hätten, bei denen solche Hirnvenenthrombosen aufgetreten seien, kritisierte Weigeldt. „Hausärzte kennen ihre Patienten und könnten differenzierte Entscheidungen treffen - alle unter 60 Jahre von der Impfung mit Astrazeneca auszuschließen, ist sehr holzschnittartig.“
Dennoch will Weigeldt seinen Kollegen nicht empfehlen, die Vorgabe der Stiko zu umgehen. „Wenn da irgendetwas passiert, gibt es einen Riesenaufstand.“
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