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Rückschlag für Vakzin-Hersteller: Astrazenecas Fertiger in USA arbeitet nun ausschließlich für J&J

© SNA / Wladimir TrefilowAstrazeneca-Impfstoff (Symbolbild)
Astrazeneca-Impfstoff (Symbolbild)  - SNA, 1920, 04.04.2021
Astrazeneca-Impfstoff (Symbolbild)
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Die Biotechnologiefirma „Emergent BioSolutions“ in Baltimore (US-Bundesstaat Maryland), die Coronavirus-Impfstoffe für den britisch-schwedischen Konzern Astrazeneca und dessen US-Konkurrenten Johnson & Johnson produzierte, darf nun auf staatliche Anordnung nur noch das J&J-Vakzin herstellen.
Der J&J-Konzern teilte am Samstag auf seiner offiziellen Webseite mit, er übernehme die „volle Verantwortung für die Herstellung des Arzneimittelwirkstoffes für seinen Covid-19-Impfstoff auf der Bayview-Anlage von Emergent BioSolutions Inc.“ in Baltimore.
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Das Unternehmen werde die Zahl der Angestellten bei der Produktion und Qualitätskontrolle sowie in den technischen Bereichen „wesentlich“ erhöhen und zusätzliche Manager beschäftigen.
Wie die Zeitung „New York Times“ und die Agentur Reuters unter Verweis auf einen hochrangigen Insider aus dem Gesundheitswesen berichten, wurde die Entscheidung, J&J die Kontrolle über das Werk zu übergeben, von der Administration des US-Präsidenten Joe Biden getroffen.
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Außerdem darf Emergent BioSolutions laut den Berichten auf seiner Anlage in Baltimore auf staatliche Anordnung nicht mehr für Astrazeneca arbeiten und nur noch das J&J-Vakzin herstellen.
Bisher produzierte das Unternehmen in dem Werk beide Vakzine und hatte dabei deren Bestandteile vermischt. Dadurch wurde Impfstoff für 15 Millionen Dosen unbrauchbar. Die Maßnahme habe das Ziel, derartige Pannen auszuschließen, so die Medien.
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Das Astrazeneca-Vakzin, das wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen weltweit Kritik an seine Entwickler auslöste, ist in den USA bisher nicht zugelassen. Dort wird gegenwärtig auf J&J, Moderna und Biontech/Pfizer gesetzt. Nach Ansicht des US-Immunologen Anthony Fauci benötigt das Land den Astrazeneca-Stoff womöglich gar nicht mehr, so Reuters.
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