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„Vollkommen ins Aus manövriert“: Kanzler Kurz erntet Kritik nach Impfstoffstreit mit EU

© SNA / Alexey WitwizkiÖsterreichs Kanzler Sebastian Kurz (Archivfoto)
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (Archivfoto) - SNA, 1920, 03.04.2021
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Die Haltung des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz im EU-Streit um die Verteilung von Coronavirus-Impfstoffen ist auf Kritik der Opposition gestoßen.
Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland und die Slowakei sollen im zweiten Quartal zusammen 2,85 Millionen Dosen mehr erhalten als ihnen normalerweise über eine Quote zustehen, teilte der portugiesische EU-Vorsitz am Donnerstagabend mit. Die fünf Länder erhalten die zusätzlichen Impfdosen im Rahmen der Solidaritätsaktion, an der sich 19 EU-Staaten beteiligen – darunter auch Deutschland.
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Nichts abgeben wollten dagegen Österreich, Slowenien und Tschechien. Österreich und vier weitere Länder hatten eine Korrektur des Verteilungsschlüssels der Corona-Impfstoffe in der EU gefordert.
Aus der Sicht des SPÖ-Klubvize Jörg Leichtfried zeigt Österreichs Nichtbeteiligung am Solidaritätsmechanismus, wie „plan- und ziellos Kurz auch in der EU“ agiere, hieß es am Freitag von der Partei.
„Österreich hat es nicht verdient, einen Kanzler zu haben, der unser Land ins internationale Abseits stellt!“, so Leichtfried.
Die NEOS-Europaabgeordnete Claudia Gamon kritisierte am Freitag auf Twitter, dass das offizielle Österreich die bedürftigen Länder nicht mit eigenen Impfdosen unterstütze und andere EU-Staaten im Stich gelassen habe.
„Wir haben uns vollkommen ins Aus manövriert. Bravo!“, schrieb die Politikerin.
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Wien habe auf die Teilnahme an der Unterstützungsaktion aus Solidarität mit Prag verzichtet, erklärte die österreichische Bundesregierung nach Angaben der Agentur Reuters. Tschechien habe trotz vieler Ansteckungs- und Todesfälle keine zusätzlichen Corona-Impfdosen erhalten.
Österreich werde Tschechien auf bilateralem Weg mit 30.000 Impfdosen unterstützen, kündigte Kurz laut Reuters am Freitag an. Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis dankte dem österreichischen Kanzler am Freitag dafür auf Twitter sowie dem slowenischen Ministerpräsidenten Janez Janša für den Vorschlag Sloweniens, 10.000 Vakzin-Dosen mit Tschechien zu teilen.
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