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„Querdenker“-Protest in Stuttgart: Verband beklagt Angriffe auf Journalisten

© REUTERS / ANDREAS GEBERTPolizeibeamte beim Protest gegen die Verlängerung der Corona-Beschränkungen in Stuttgart am 3. April 2021
Polizeibeamte beim Protest gegen die Verlängerung der Corona-Beschränkungen in Stuttgart am 3. April 2021  - SNA, 1920, 03.04.2021
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Mehrere Journalisten sind nach Angaben des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) bei einer „Querdenken“-Demo gegen verlängerte Corona-Einschränkungen in Stuttgart angegriffen worden. Die DJV-Bundesspitze monierte „offensichtliche Untätigkeit der Polizeibeamten“.
Der SWR beispielsweise berichtete online, dass ein ARD-Fernsehteam auf dem Cannstatter Wasen bedrängt worden sei und ein Live-Schaltgespräch zum Sender Tagesschau24 unterbrochen habe. Eine Sprecherin der Polizei sagte am Abend, die Beamten ermittelten noch, welche Angriffe es auf Medienvertreter gegeben habe. An der Demo der „Querdenken“-Bewegung gegen die Corona-Politik hatten mehr als 10.000 Menschen - größtenteils ohne Masken und Abstand - teilgenommen.
„Querdenken“-Protest gegen verlängerte Einschränkungen in Stuttgart - SNA, 1920, 03.04.2021
„Querdenken“-Protest gegen verlängerte Einschränkungen in Stuttgart
Der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall erklärte, wieder einmal hätten die selbsternannten Querdenker keine Hemmungen, Berichterstatter als Ziel ihrer Wut anzugreifen. „Wütend macht mich die offensichtliche Untätigkeit der Polizeibeamten, die nichts für den Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen unternehmen.“ Der Verband wolle wissen, warum Journalisten nicht ausreichend geschützt würden. „Was muss eigentlich noch passieren, bis die Sicherheitskräfte erkennen, dass Journalistinnen und Journalisten in Deutschland nicht mehr frei berichten können?“
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