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Hamburger Feuerwehr ermittelt gegen mehrere mutmaßliche Rechtsextremisten unter ihren Beamten

CC BY 2.0 / Mark Morgan Trinidad A / Flcikr / Chevron der Feuerwehr Hamburg
Chevron der Feuerwehr Hamburg - SNA, 1920, 03.04.2021
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Die Feuerwehr Hamburg hat laut einer Pressemitteilung vom Samstag disziplinarische Ermittlungen gegen sechs ihrer Angehörigen eingeleitet.
In einem Fall soll demnach ein Beamter der Feuerwehr in sozialen Medien Rechtsextremisten unterstützt und dort mehrfach rassistische Inhalte verbreitet haben. Ihm sei umgehend das Führen der Dienstgeschäfte verboten und disziplinarische Ermittlungen seien eingeleitet worden.
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Im zweiten Fall sei es offenbar zwischen Angehörigen der Feuerwehr Hamburg zum Austausch verfassungswidriger Symbole gekommen. Disziplinarische Ermittlungen seien gegen fünf Angehörige der Feuerwehr Hamburg eingeleitet worden.
Aufgeflogen sind die mutmaßlichen Rechtsextremisten laut Feuerwehr durch Hinweise des Verfassungsschutzes sowie durch die erst im vergangenen November beim Landeskriminalamt eingerichtete Meldestelle für rechtsextremistische Bestrebungen.
„Rechtsextremismus hat keinen Platz in der Feuerwehr Hamburg“, so der Feuerwehrchef Christian Schwarz laut der Mitteilung.
Diskriminierungen in jeglicher Form würden weder akzeptiert noch toleriert. Alle seien aufgefordert, bei Grenzüberschreitungen aktiv einzuschreiten, sagte Schwarz.
„Dies gilt für persönliche Übergriffe und auch für Übergriffe in Social Media oder Messenger-Gruppen.“
Die Feuerwehr Hamburg ist mit rund 2900 Beschäftigten die zweitgrößte Deutschlands.
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Nach Informationen der Agentur DPA und des „Hamburger Abendblatts“ soll der suspendierte Feuerwehrmann in der WhatsApp-Gruppe „Asgards Wölfe“ aktiv gewesen sein, deren Mitglieder rechtsextreme Thesen verbreiten. Im zweiten Fall sollen mehrere Beamte der Einsatzzentrale einem türkischen Kollegen in einem unbeobachteten Moment eine Hakenkreuzflagge auf den Rechner aufgespielt haben.
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