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Gamaleja-Institut kann „Sputnik V“ je nach Virus-Stamm im Laufe von zwei Tagen anpassen

© SNA / Ilja PitaljowLiefercontainer mit dem russischen Impfstoff Sputnik V
Liefercontainer mit dem russischen Impfstoff Sputnik V - SNA, 1920, 02.04.2021
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Das russische Gamaleja-Forschungszentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie hat laut seinem Chef Alexander Ginzburg eine Methode entwickelt, die eine Anpassung des Corona-Impfstoffs an neue Virus-Stämme ermöglicht.
„Es ist die gleiche auf adenoviralen Vektoren basierende Technologie, wo an sage und schreibe einem Tag nach der Sequenz des Spike-Proteins eine neue Sequenz mit einer veränderten Primärstruktur synthetisiert wird. Am nächsten Tag wird sie bereits in den verwendeten Vektor eingebaut und man hat praktisch eine gentechnische Konstruktion zur Verfügung, die als Impfstoffpräparat verwendet werden kann“, erklärte er.
Nun werde die Frage diskutiert, ob es in diesem Fall notwendig wäre, wieder alle Testphasen eines neuen Impfstoffs zu durchlaufen. In der weltweiten Praxis gebe es Beispiele, bei denen ein Medikament anhand einer begrenzten Stichprobe von bis zu hundert Personen getestet worden sei, sagte der Wissenschaftler.
„Wenn es (das Präparat) die gleiche angemessene Schutzwirkung gegen einen neuen Virus-Stamm aufweist, so kann es sofort in die Massenproduktion gehen. Hoffentlich werden in der nächsten Zukunft auch in unserem Land ähnliche Klauseln verabschiedet“, sagte Ginzburg.
Das Gamaleja-Forschungsinstitut für Epidemiologie und Mikrobiologie hat mit Unterstützung des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) den Corona-Impfstoff „Sputnik V“ entwickelt, der im August 2020 vom russischen Gesundheitsministerium registriert wurde. Das Medikament wurde auf der Grundlage der untersuchten Plattform von humanen Adenovirus-Vektoren hergestellt. Nachregistrierungsstudien sind aktuell im Gange.
Außerdem wurden zwei weitere Vakzine gegen Covid-19 angemeldet: der Impfstoff „Epivaccorona“, der vom staatlichen Forschungszentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“ entwickelt worden war, und das Vakzin „Covivac“ von dem Föderalen wissenschaftlichen Zentrum für Forschung und Entwicklung von immunbiologischen Präparaten, das der Russische Akademie der Wissenschaften angehört.

Virusvarianten von Covid-19

Mitte Dezember wurde in Großbritannien eine neue Mutation von SARS-CoV-2, VUI-202012/01, entdeckt. Später wurde bekannt, dass sie sich um 70 Prozent (nach anderen Schätzungen um 56 Prozent) schneller ausbreitet als die ursprüngliche Virusvariante.
Tests von „Sputnik Light“ - SNA, 1920, 01.04.2021
Deutsche vertrauen „Sputnik V“-Impfstoff mehr als Astrazeneca – Umfrage
Darüber hinaus wurde in Südafrika die neue Mutation 501.V2 festgestellt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte, dass die südafrikanische Virusvariante ansteckender ist. Außerdem wurden neue Mutationen von SARS-CoV-2 auch in Brasilien, Indien und einigen anderen Ländern ermittelt.
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