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Handlungsbedarf gegen Corona: Laschet will einheitliche Regelung für Schulen

© REUTERS / POOLCDU-Parteichef Armin Laschet
CDU-Parteichef Armin Laschet - SNA, 1920, 02.04.2021
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Der CDU-Chef Armin Laschetwill eine bundesweit einheitliche Lösung erreichen, wie es für die Schulen in der Corona-Pandemie nach den Osterferien weitergeht. Diese sollten die Länder selbst treffen und nicht der Bund. Er sieht weiteren Handlungsbedarf, um die Corona-Zahlen einzudämmen und will über Maßnahmen nachdenken.
„Ich wünsche mir, dass alles, was wir in den kommenden Wochen tun, möglichst bundeseinheitlich erfolgt. Das ist auch in Schulfragen möglich“, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Es kann einen Konsens der Kultusministerkonferenz geben, den wir alle verbindlich umsetzen.“
Besucher vor einem Schnelltest-Zentrum in Berlin - SNA, 1920, 02.04.2021
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Für einebundeseinheitlicheLösungmüsse bis zum SchulbeginneineAntwort gefunden werden. Er gehe davon aus, dass sich die Kultusminister abstimmen und „wir bis zum Ende der nächsten Woche Klarheit haben, wie es mit dem Schulstart und den sicheren Bedingungen ist“.
Außerdem müsse sichergestellt werden, dass „zweimal die Woche in jeder Schule jeglicher Schulform getestet werden kann“. Bei den vergangenen Ministerpräsidentenkonferenzen habe der Bund selbst gesagt, dass die Länder näher an den Schulen dran seien. Es sei klüger, diese Fragen in den Ländern zu entscheiden.

Über wirkungsvolle Maßnahmen „nachdenken“

Über die Ostertage willLaschetdarübernachdenken, welche Maßnahmen die dritte Welle der Corona-Pandemie wirkungsvoll eindämmen könnten. Die gemeinsam beschlossene Osterruhe habe nicht funktioniert, sagte Laschet am Mittwochabend im ZDF-„heute journal“.
„Deshalb müssen wir jetzt gemeinsam über die Ostertagenachdenken, was ist denn eine Ersatzmöglichkeit, wo können wir weitere Schutzmechanismen einführen, wo können wir das Leben herunterführen, darüber muss gesprochen werden. Es gibt nur noch nicht die Lösung wenn sie mich fragen“.
Auf die Frage, ob es angesichts der stark steigenden Infektionszahlen noch die Zeit gebe, sich ein paar Tage Gedanken zu machen, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident: „Nein, wir haben die Zeit nicht, aber wir habenandem Beispiel Gründonnerstag/Karsamstag gesehen, dass, wenn man zu schnell was entscheidet, die Praktiker sagen: Es geht nicht.“
Der CDU-Chef bezeichnete die Lage als „extrem ernst“. „Da sind alle im Moment dabei, alle Möglichkeiten zu prüfen.“ Deshalb sei es gut, dass man jetzt genau das überlege. „Was ist wirkungsvoll, was erreicht es, dass wir diese dritte Welle brechen“
Seine Aussage über das „Nachdenken“ wurde im Internet fleißig kommentiert:
Gaby Petry twitterte: „Ich bin irritiert, dass sowohl Merkel (bei Anne Will erwähnt), als auch Laschet nach einem Jahr Corona nichts anderes im Sinn haben als nachdenken. Warum nicht endlich mal handeln?!“
Benjamin Hahn nimmt an den Worten des CDU-Vorsitzenden über das „Nachdenken“ Anstoß: „Moment, das Laschet-Zitat mit dem Nachdenken ist kein Aprilscherz?“
Ähnlich sieht es auch Peter Prendel:
pulltipi schrieb: „Vor zwei Wochen sagte Laschet, man müsse das Krisenmanagement verbessern. Vor ein paar Tagen wiederholte er sich. Jetzt will er über die Feiertage nachdenken. Aber getan hat sich nichts. Und nachdenken bringt uns auch nichts.“
Tobias Bernet gab zu bedenken:
Basti merkte ironisch an:
Und Usagi dazu:
„Der Einzige, der denkt, ist #Laschet. Nur über Ostern“, meinte Der Joker
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