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„Ausländer-Exodus“ aus Nordkorea: Russland dokumentiert verlassene Vertretungen

© SNA / Vitali Beloussow / Zur BilddatenbankPjöngjang (Archivfoto)
Pjöngjang (Archivfoto) - SNA, 1920, 02.04.2021
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Immer mehr ausländische Diplomaten und Vertreter internationaler Organisationen reisen nach Angaben der russischen Botschaft in Pjöngjang aus Nordkorea aus. Grund seien die harten Einschränkungen und ein akuter Mangel an Gütern und Medikamenten in dem abgeschotteten Land.
„Der Exodus von Ausländern von hier aus setzt sich leider fort“, berichteten russische Diplomaten am Donnerstag auf Facebook und veröffentlichten Bilder vieler verlassener diplomatischer Vertretungen.
Ein Foto zeigt das Gebäude der ehemaligen DDR-Botschaft, in dem nun die diplomatischen Vertretungen Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs und Schwedens untergebracht sind. „Das Tor der venezolanischen Botschaft ist zwar geöffnet, aber seit langem ist niemand dadurch gegangen“, lautet die Unterschrift unter einem weiteren Foto.
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Die diplomatischen Vertretungen Großbritanniens, Venezuelas, Brasiliens, Deutschlands, Italiens, Nigerias, Pakistans, Polens, Tschechiens, Schwedens, der Schweiz und Frankreichs hätten bereits dicht gemacht, hieß es.
„Nur noch neun Botschafter und vier Geschäftsträger vertreten hier ihre Staaten. Das Personal der meisten noch arbeitenden Botschaften wurde auf ein Minimum reduziert“. Vor Ort seien nur noch knapp 290 ausländische Vertreter verblieben.
„Die aus der nordkoreanischen Hauptstadt Ausreisenden kann man verstehen: Nicht jeder kann die beispiellos harten totalen Einschränkungen und den Mangel an notwendigen Gütern wie an Medikamenten ertragen“, so die Botschaft. Zudem gebe es vor Ort nicht die Möglichkeit, Gesundheitsprobleme zu lösen.
Auch mehrere russische Diplomaten haben ihren Dienstaufenthalt in Nordkorea unterbrechen müssen, dennoch würde die Botschaft vorerst ohne Beeinträchtigung weiter arbeiten.
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