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Nachtnews: Macron schließt Schulen und Geschäfte; Polizei löst Party mit 150 Jugendlichen auf

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 01.04.2021
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Grüne entscheiden heute über Partner für Koalitionsgespräche; Hongkonger Aktivisten von Gericht für schuldig befunden; Macron schließt in Corona-Krise Schulen und Geschäfte; Polizei löst Party mit 150 Jugendlichen auf; Großbrand in Abstellhalle in Düsseldorf; Mehrere Tote nach Schüssen in Kalifornien
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Grüne entscheiden heute über Partner für Koalitionsgespräche

Die Südwest-Grünen wollen heute bekanntgeben, mit wem sie in Koalitionsverhandlungen eintreten. Die Partei von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Wahl zwischen einer Neuauflage mit der CDU oder einem Ampelbündnis mit SPD und FDP. In der Parteispitze gab es am Mittwoch ein hartes Ringen um den richtigen Koalitionspartner. Die Fünfer-Gruppe um Kretschmann, die auch die Sondierungsgespräche geführt hatte, verhandelte fast elf Stunden lang in der Stuttgarter Regierungszentrale. Dem Vernehmen nach trat der 72-jährige Kretschmann für eine Fortsetzung der Koalition mit der CDU ein, die bei der Landtagswahl vor zweieinhalb Wochen klare Verliererin gewesen war. Dagegen plädierten die Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand für einen Wechsel zu einem neuen Dreierbündnis. Klar ist: Das Wort des einzigen grünen Regierungschefs und Garanten für den historischen Wahlsieg gibt am Ende den Ausschlag, auch wenn der Landesvorstand offiziell das letzte Wort hat.

Hongkonger Aktivisten von Gericht für schuldig befunden

Wegen der Teilnahme an einem unautorisierten Protest im Jahr 2019 sind in Hongkong sieben Aktivisten von einem Gericht für schuldig befunden worden. Zu der Gruppe gehören unter anderem der bekannte Demokratie-Kämpfer Martin Lee sowie der Medienmogul Jimmy Lai. Nach dem Schuldspruch am heutigen Donnerstag war zunächst unklar, wann das Strafmaß verkündet werden sollte. In den vergangenen Monaten, insbesondere seit der Einführung eines umstrittenen Sicherheitsgesetzes im Sommer, wurden zahlreiche bekannte Aktivisten zu Gefängnisstrafen verurteilt. Eine ganze Reihe Hongkonger Aktivisten setzte sich zudem zuletzt aus Angst vor Strafverfolgung in andere Staaten ab.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (Archivfoto) - SNA, 1920, 31.03.2021
Frankreich verkündet landesweiten Corona-Lockdown für vier Wochen

Macron schließt in Corona-Krise Schulen und Geschäfte

Im Kampf gegen Corona hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron Beschränkungen landesweit verschärft und Schulschließungen angekündigt. Im Monat April sei eine zusätzliche Anstrengung aller nötig, sagte der 43-Jährige in einer Fernsehansprache. Premierminister Jean Castex will sich heute in beiden Häusern des Parlaments der Debatte stellen. In der Nationalversammlung und im Senat sind auch Abstimmungen geplant, deren Ergebnisse für die Regierung jedoch nicht bindend sind. Von Karsamstag an werden in ganz Frankreich vier Wochen lang nicht lebensnotwendige Läden geschlossen bleiben. Nach Angaben aus dem Wirtschaftsministerium sind rund 150.000 Geschäfte betroffen.

Polizei löst Party mit 150 Jugendlichen auf

Die Polizei hat in einem Strandbad in Neubrandenburg eine Party mit rund 150 Jugendlichen beendet. Wie die Polizei in der Nacht mitteilte, hatten sich am Mittwochabend mehrere Anrufer aus Neubrandenburg bei der Polizei über laute Musik beschwert. Die Besatzung einer Streife stellte fest, dass rund 150 Jugendliche in dem Strandbad bei lauter Musik feierten. Mit einem Großaufgebot sei die Polizei dann angerückt. Allerdings sei es den Beamten nur in etwa 50 Fällen gelungen, die Personalien festzustellen. Gegen die Jugendlichen sei Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung und wegen illegaler Abfallbeseitigung erstattet worden, da laut Polizei im Strandbad auch erhebliche Verschmutzungen festgestellt wurden.

Großbrand in Abstellhalle in Düsseldorf

Bei einem Großbrand in einer Abstellhalle der Rheinbahn in Düsseldorf sind in der Nacht 40 Linienbusse zerstört worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, konnte das Feuer durch einen schnellen und massiven Löscheinsatz zurückgehalten und so ein Übergreifen der Flammen auf das Depot der Straßenbahnen verhindert werden. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Gegen 1.00 Uhr waren nach Angaben der Feuerwehr bei der Leitstelle mehrere Notrufe eingegangen. Zeugen meldeten einen großen Flammenschein und starke Rauchentwicklung in dem Depot in Düsseldorf-Heerdt. Als die Feuerwehr eintraf, stand der Hallenkomplex bereits komplett in Flammen. Die Löscharbeiten dauerten in den Morgenstunden noch an. Die Feuerwehr war mit 80 Einsatzkräften vor Ort. Angaben zur Brandursache gab es zunächst nicht.
Nach Schießerei in Orange - SNA, 1920, 01.04.2021
Todesopfer nach Schüssen in kalifornischer Stadt Orange gemeldet

Mehrere Tote nach Schüssen in Kalifornien

In der Stadt Orange im US-Bundesstaat Kalifornien sind mehrere Menschen durch Schüsse getötet worden. Der Vorfall habe sich in einem kleineren Bürogebäude ereignet, berichteten örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei. Vier Menschen seien getötet, zwei weitere verletzt worden, hieß es in ersten Berichten. Unter den Todesopfern soll auch ein Kind sein. Der mutmaßliche Schütze sei nach einem Schusswechsel mit der Polizei festgenommen und in ein Krankenhaus der Stadt südlich von Los Angeles gebracht worden. Die Situation sei unter Kontrolle. Die Hintergründe sind noch unklar. Erst vergangene Woche hatte ein Schütze im Bundesstaat Colorado zehn Menschen in einem Supermarkt getötet.
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