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Lawrow: Berlin und Paris wollen Zusammenarbeit statt „Impfstoffdiskriminierung“

© SNA / Pressedienst des Außenministeriums RusslandsRusslands Außenminister Sergej Lawrow (Archivfoto)
Russlands Außenminister Sergej Lawrow (Archivfoto) - SNA, 1920, 01.04.2021
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Moskau spürt den Wunsch Deutschlands und Frankreichs, im Kampf gegen die Pandemie zusammenzuarbeiten, anstatt sich auf"Impfstoffdiskriminierung" einzulassen. Dies erklärte derrussische Außenminister, Sergej Lawrow, am Donnerstag in einer Sendung des russischen TV-Senders „Perwykanal“.
„Am 30. März führte (Russlands Präsident – Anm.d.Red.) Wladimir Putin Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Wir spürten eine realistischere Einstellung, zusammenzuarbeiten und nicht zu versuchen, Impfstoffdiskriminierung oder Impfstoffpropaganda zu betreiben“, sagte Lawrow.
Nach Angaben des Ministers gab die Pandemie neue Impulse für Diskussionen: Inwieweit haben sich Demokratien, vor allem westliche, als fähig erwiesen, „diesem absoluten Übel“ zu widerstehen, und inwieweit Länder mit einer zentralisierten, starken, autoritären Regierung erfolgreich waren.
„Die Geschichte wird urteilen. Hier müssen wir auf die Ergebnisse warten. Wir wollen zusammenarbeiten, wir haben nie jemanden beschuldigt, wir haben nie Medienkampagnen gegen jemanden organisiert, obwohl uns dies vorgeworfen wird“, betonte der Minister.
„Sie erinnern sich daran, wie die Haltung zu Sputnik V aufgebaut wurde. Zuerst sagten sie, dass dies nicht wahr sei, dann sagten sie, dass es sich um Propaganda handele, die ausschließlich dazu gedient habe, das politische Interesse Russlands an der Welt zu fördern. Wir hören das Echo von all dem“.
Russlands Präsident Wladimir Putin, Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron (Archivbild) - SNA, 1920, 31.03.2021
Corona-Pandemie, „Sputnik V“ und weitere Themen: Putin, Merkel und Macron führten Verhandlungen
Der russische Präsident, die deutsche Bundeskanzlerin und der französische Staatschef hatten am Mittwoch Verhandlungen im Format einer Videokonferenz geführt.Unter anderem wurden die Perspektiven der Registrierung des russischen Impfstoffs „Sputnik V“ in der EU sowie mögliche Lieferungen und die gemeinsame Herstellung dieses Präparats in den europäischen Ländern erörtert.
„Sputnik V“ wurde bereits in 58 Ländern mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 1,5 Milliarden Menschen gebilligt. Nach der Zahl der Genehmigungen belegt der russische Impfstoff den zweiten Platz in der Welt.
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