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WHO kritisiert Impfstoffkampagne in Europa als „inakzeptabel langsam“

© SNA / Alexey Vitvitsky / Zur BilddatenbankDie Weltgesundheitsorganisation WHO mit SItz in Genf
Die Weltgesundheitsorganisation WHO mit SItz in Genf - SNA, 1920, 01.04.2021
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Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Impfstoffkampagne in Europa als „inakzeptabel langsam“ bezeichnet und zu einer umgehenden Beschleunigung der Produktion aufgerufen.
„Impfstoffe sind unser bester Ausweg aus dieser Pandemie“, sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge. Nur zehn Prozent der Bevölkerung hätten bereits die erste Impfstoffdosis erhalten, nur vier Prozent seien vollständig geimpft worden, betonte Kluge.
„Wir müssen die Produktion beschleunigen sowie Hürden bei der Verabreichung von Impfstoffen abbauen und jedes Fläschchen, das wir auf Vorrat haben, aufbrauchen“, forderte er.
Die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus in Europa bewege sich schnell auf die Million zu, heißt es in einer Mitteilung der WHO. Die Organisation bezeichnete die Infektionslage in Europa als so „besorgniserregend“, wie seit Monaten nicht mehr. Die Zahl der in der Region registrierten Corona-Infektionen werde bald die 45-Millionen-Marke überschreiten.
„Es ist jetzt nicht die richtige Zeit, die Maßnahmen zu lockern. Wir können uns nicht leisten, diese Gefahr nicht ernst zu nehmen“, so Kluge weiter.
Die WHO-Notfallkoordinatorin für Europa, Dorit Nitzan, warnte vor der Entstehung neuer Mutanten. „Die Wahrscheinlichkeit neuer besorgniserregender Varianten steigt mit der Rate, in der das Virus sich repliziert und ausbreitet“, erklärte sie. „Entscheidend“ sei deshalb, die Virusübertragung „durch grundlegende Maßnahmen zur Krankheitskontrolle einzudämmen“.

Aktuelle Corona-Lage in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag 24.300 neue Corona-Infektionen. Insgesamt bestätigt das RKI 2.833.173 Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Weitere 201 Todesfälle wurden gemeldet, insgesamt sind damit bislang 76.543 Menschen an oder in Zusammenhang mit einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben.
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