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Das sind die acht größten Fehler beim Wäschewaschen

© Foto : Pixabay / PixelsWaschmaschine (Symbolbild)
Waschmaschine (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.04.2021
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Auch wenn das Wäschewaschen ein fester Bestandteil des Alltags ist, setzen sich die meisten nur wenig damit auseinander. Drei von vier Deutschen kennen die Bedeutung der Textilpflegesymbole nicht oder nur teilweise, wie statistische Angaben verraten. SNA hat eine Liste dazu erstellt, was wir beim Wäschewaschen oft falsch machen.
2,2 Stunden in der Woche investieren die Bundesbürger im Schnitt in saubere und gepflegte Kleidung und befüllen ihre Waschmaschine durchschnittlich mit 3,5 vollen Waschladungen. Doch 76 Prozent kennen die Bedeutung der Textilpflegesymbole nicht oder nur teilweise. Das folgt aus einer Panasonic-Studie, die die Waschgewohnheiten der Deutschen untersucht hat. Jeder vierte Deutsche (26 Prozent) achtet nicht besonders auf die Pflegeanleitung der einzelnen Kleidungsstücke, schreibt das Portal „Statista“.

1. Weichspülerverwenden

Es lohnt sich, von der Verwendung von Weichspülern abzusehen, wie die australische Waschmaschinenexpertin Ashley Ayredale gegenüber dem Portal „The Sun” verriet. Dies liege daran, dass sich durch die Flüssigkeit Seife in der Maschine ansammle. Das Mittel könne auch die Saugfähigkeit der Stoffe verringern, was zum Beispiel für Handtücher unvorteilhaft sei.Auch mache das Mittel die Materialien brennbarer und dürfe daher für Babykleidung nicht in Frage kommen.

Darüber hinaus schreiben Medien, dass Weichspüler oftmals umweltschädliche Inhaltsstoffe aufweisen, die nicht natürlich abgebaut werden können und ins Grundwasser gelangen. Doch es gibt auch eine umweltfreundliche Alternative: Essig. „Geben Sie zum Waschgang etwa 20 ml ins Weichspülerfach – schon ist Ihre Wäsche wieder kuschelig. Keine Sorge, der Essiggeruch verfliegt im Nu während des Trocknens“, sagte die Reinigungsexpertin Roxanna Pelka im Gespräch mit der Berliner Zeitung.
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2. Bei heißen Temperaturen waschen

Viele denken, dass wärmeres Wasser bei verunreinigter Wäsche von entscheidender Bedeutung ist. Dabei gibt es laut Ashley nur einen „geringfügigen Unterschied“ zwischen warmem und kaltem Wasser. Dem fügt sie allerdings hinzu, dass in Australien das „kalte Wasser“ im Vergleich zu anderen Orten nicht ganz so kalt ist.Wenn es geht, sollte man also Energie und Wasser sparen, indem man einen kühlen Zyklus wählt. Bevorzugt sollte die Maschine auf niedrige Temperaturen eingestellt werden, um unnötigen Energieverbrauch zu verhindern. Um dabei jedoch einer möglichen Bildung von Biofilmen vorzubeugen, sollte mindestens einmal im Monat mit einem bleichmittel-haltigen Vollwaschmittel in fester Form (Pulver, Granulat, Tab) bei 60 °C gewaschen werden, schreibt das Portal „Waschtipps”.


3. Falsch beladen

Ashley wies darauf hin, dass einer der größten Fehler darin besteht, die Waschmaschine zu über- oder zu unterladen. „Zu wenig und Sie verschwenden Waschmittel, Wasser und Energie, wenn Sie Ihre Maschine nicht effizient nutzen. Zu viel und Ihre Kleidung wird möglicherweise nicht sauber, oder Sie verkürzen die Lebensdauer Ihrer Maschine“, so Ashley. Die Wäscheteile sollten gleichmäßig in der Maschine verteilt sein, aber nicht den gesamten Raum ausfüllen. Man sollte versuchen, die Maschine vollständig zu füllen. Denn sie wäscht erst dann optimal, wenn sie komplett beladen ist.


4. Wäschesack ignorieren

Feinwäsche muss in einen Wäschesack gepackt werden, sonst können solche oder auch gar andere Kleidungsstücke beschädigt oder gedehnt werden.


5. Waschmaschinentür schließen

Wenn die Tür der Waschmaschine zwischen den Einsätzen immer geschlossen ist, sieht dies vielleicht ordentlich aus, dies kann aber zu Schimmelbildung oder schlechten Gerüchen führen. Die Tür oder der Deckel sollte nach Gebrauch offen bleiben, damit die Maschine vollständig trocknen kann.
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6. Geöffnete Reißverschlüsse

Wenn man Hosen mit geöffnetem Reißverschluss wäscht, können sich die Zähne des Reißverschlusses mit anderen Kleidungsstücken verhaken und Löcher bilden.

7. Zu viel Waschpulver

Wenn man zu viel Waschpulver in die Maschine gibt, kommt es vor, dass bei einem Waschgang nicht das ganze Mittel verbraucht wird. Zu viel Waschpulver hinterlässtweiße Fleckenauf der Kleidung. Außerdem bilden sich Rückstände im Waschpulverfach, aus denen sich im schlimmsten FallSchimmelporenbilden, schreibt das Portal „Lernen.net“. Diese können dann an der Wäsche hängen bleiben.

8. Nasse Wäsche liegen lassen

Die Maschine sollte am besten unmittelbar nach dem Waschgang ausgeräumt werden. Zumindest sollte die Wäsche nicht länger als 24 Stundenin der Maschine liegen. Sonst fängt sie an, muffig zu riechen und im schlimmsten Fall sogar zu schimmeln.

Wie dem auch sei, ist das Waschen bei den Deutschen die zweitbeliebteste Tätigkeit im Haushalt, und kommt damit gleich nach dem Kochen und vor dem Abwasch, dem Putzen und dem Bügeln, so die Panasonic-Studie. Aber auch das Waschen will gelernt sein!
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