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Corona und Schweinepest: Fleischkonzern Tönnies meldet Umsatzminus

© AP Photo / Michael ProbstSchweine in Harheim , Deutschland
Schweine in Harheim , Deutschland - SNA, 1920, 01.04.2021
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Der Jahresumsatz von Tönnies ist im Corona-Jahr 2020 um drei Prozent auf rund sieben Milliarden Euro gesunken. Der Gastro-Lockdown und die Afrikanische Schweinepest in Deutschland machten dem größten deutschen Schlacht- und Fleischkonzern zu schaffen.
Die Stagnation sei vor allem in dem deutlich niedrigeren Schweinepreis begründet, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Rheda-Wiedenbrück mit.
„Der Schweinemarkt ist im vergangenen Jahr kräftig durchgewirbelt worden, insbesondere durch den Gastro-Lockdown. Auch das Ausfuhrverbot von Schweinefleisch in Drittländer aufgrund der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland habe den Export stark eingeschränkt.
„Das Corona-Jahr 2020 war für unser Unternehmen und die Beschäftigten die größte Herausforderung der Unternehmensgeschichte“, bilanzierte der geschäftsführende Gesellschafter Clemens Tönnies. Dennoch blickt er positiv auf das Gesamtjahr zurück: „Unser Unternehmen besteht aus weltweit 29 Produktionsstandorten, wovon 28 ein ordentliches Jahr hatten.“
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Den Wachstumskurs setzt das Unternehmen nach eigenen Informationen auch auf dem Markt der vegetarischen und veganen Fleischersatzprodukte fort.
„Wir haben im vergangenen Jahr an unserem Stammsitz in Böklund ein eigenes Werk für vegetarische und vegane Produkte errichtet“, berichtete Maximilian Tönnies. „Diese Kapazität bauen wir nun weiter aus und verdoppeln die Produktionsfläche, da die Verbrauchernachfrage und das Vertrauen in die Produkte nachhaltig wachsen.“
Das Interesse an vegetarischen und veganen Produkten steige seit Jahren. Das Unternehmen sehe die Herstellung vegetarischer und veganer Lebensmittel nicht als Konkurrenz, sondern als eigenständiges Marktsegment und hervorragende Ergänzung seines Produktportfolios.
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